GALERIE 2025
Buon Giorno, liebe Leser*innen.
12. Januar 2025 Neujahrsempfang
„Neujahrsempfang 12. Januar 2025“
Statt zu einer Weihnachtsfeier werden die Mitglieder des ACI Anfang Januar zu einem „Neujahrsempfang“ eingeladen.
Aufgrund der Grenznähe bot sich in Freilassing das „Zollhäusl“ an.
Essn, trinkn und gmiatlich Beinondasitzn.
Das bietet das „Zollhäusl“ seit über 100 Jahren, ein Ort der gepflegten Gastlichkeit.
Das Angebot an Räumlichkeiten war ideal für unser gesellschaftliches Come-together.
Im Wintergarten war für uns reserviert – dort waren wir unter uns und hatten keine ungebetenen Zuhörer.
Die Geschichte des „Zollhäusl“ begann 1907. Kurz vor Ende des Krieges quartierten sich die Amerikaner ein, ab 1948 konnte es wieder als Gasthof genutzt werden. Seinerzeit war das Zollhäusl ein beliebter Treffpunkt.
Und heute eine feste Institution in der Gastroszene für Einheimische und Gäste jenseits der Grenze.
Die über 100 Jahre erworbenen Traditionen weiter auch nach der Übernahme des Pächterehepaares Christine Moscher-Langer und Hanno Langer weitergepflegt.
Bayerische Gemütlichkeit mit Freude für Gaumen, Herz und Seele.
Knapp 40 Gäste konnte ich mit Freude und Stolz begrüßen.
Mit einem Glas Prosecco, zur Hälfte von den Wirtsleuten gesponsert und mit Beifall bedacht, haben wir auf das neue Jahr angestoßen.
Die Speisekarte versprach deftige, nicht nur bayerische Küche.
Im Ausschank die handwerklich gebrauten Biere der privaten Alpenbrauerei Bürgerbräu Bad Reichenhall.
Vor dem kulinarischen Teil nahm ich die Gelegenheit wahr, über die folgenden geschäftlichen Belange zu informieren:
* Einnahmen/Ausgaben 2024.
* Neuer Termin im Februar: Sonntag, 23.2. Wir treffen uns in München.
* Der Besuch bei L. Aumüller im Rahmen unserer Frankentour
im Oktober ist fix.
* Unser Hotel für die Kärnten/Slowenien im Juni ist auch bestätigt.
Wortmeldungen gab’s keine.
Damit wir bekommen, was unser kulinarisches Herz begehrt, hatten wir weiter nichts zu tun, als: zu bestellen, a bisserl zu warten und dann zu genießen.
Wir wurden nicht enttäuscht.
Es wurde noch ein g’miadlicher und unterhaltsamer Nachmittag.
Zur Kaffeezeit haben wir uns noch zu „Süßem“ verführen lassen.
„Man muss nicht aus Zucker sein, um Süßes zu lieben“.
Am späten Nachmittag hieß es „Abschied“ nehmen auf ein baldiges Wiedersehen.
Zitat von Rudi:
„Es ist jedes Mal ein Vergnügen, mit unseren Leuten Zeit zu verbringen!“
Dem kann ich mich vollumfänglich anschließen.
Mein Fazit:
„nette Leute – unterhaltsam – lecker Essen – super Service –
großzügige Wirtsleute“
DANKE.
PS:
Einige fragen sich vielleicht: gab’s keine Ausfahrt?
Leider nein.
Nicht wenige Abarth befinden sich im Winterschlaf. Demzufolge finden im Januar und Februar reine Indoor-Events statt.
Danke, dass ihr gekommen seid!
Es hat wieder einmal Spaß gemacht.
Text: Jochen
Fotos: Doreen und Jochen
Wer etwas schreiben möchte, gern im Gästebuch. Freue mich über jeden Kommentar……..
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Zitate auf anderen Website sind möglich, sofern diese maximal 5 % des Gesamttextes ausmachen, gekennzeichnet und die Quelle (Link) benannt werden.
23. Februar 2025 Motorworld München
Die Motorworld München ist immer eine Reise wert, auch für die Innviertler.
So trafen sich am Sonntag, 23. Februar, Vormittag nicht nur Münchner, auch diesseits der Grenze beheimatete Mitglieder des ACI zu einem Come Together in der Motorworld.
Anlass war aber auch, dass in der Motorworld die „Automobile München“ stattfand; ein Markt für automobile Literatur, Ersatzteile, Modellautos und vieles mehr…….
Man schlenderte in Gruppen oder solo über den überschaubaren Markt; der eine und andere fand Exponate, die er vielleicht gesucht oder durch Zufall entdeckt hat.
Natürlich nutzten wir auch die Gelegenheit, die beeindruckende, unter Denkmalschutz stehende Lokhalle auf dem Areal des ehemaligen Ausbesserungswerkes der Deutschen Bahn zu durchwandern.
Über 30 der wertvollsten und exklusivsten Fahrzeugmarken sind ausgestellt. Angefangen bei Alpine über McLaren bis Rolls-Royce.
Shops, in denen Lifestyle, Accessoires und Zubehör angeboten werden, ergänzen das attraktive Angebot. Aber auch Kunst und Antiquitäten.
Eine vielfältige gastronomische Kulinarik bereichert die Motorworld Szene.
Ein weiteres Highlight sind die 111 Glasboxen, in denen Oldtimer und exklusive Sportwagen präsentiert werden.
Zu unserer aller Freude waren zwei Abarth ausgestellt:
595 Competizione und 695 Assetto Corse.
Nach all den motorischen Leckerbissen machten wir uns auf den Weg zum kulinarischen Highlight. Im Restaurant „Ilios“, bekannt für ansprechende griechische Fisch- und Fleischgerichte, hatte Wolfgang für uns reservieren lassen.
Das Studium der Speisekarte nahm einige Zeit in Anspruch, im Angebot:
Feta, gefüllte Weinblätter mit Zaziki, Pitabrot, Baby Calamari, Gyros mit Zaziki, verschiedenen Beilagen, Lammfilet mit Bratkartoffeln und Salat………um nur einige Beispiele aufzuzählen.
Allen hat’s gemundet.
Am frühen Nachmittag löste sich die Gesellschaft auf; einige machten sich auf den Weg zum BMW Museum und andere mussten noch ihr Kreuzerl machen.
Von ihrem Streifzug im BMW-Museum haben Flo und Leo eindrucksvolle Fotos mitgebracht.
Danke für die Mitarbeit und schön, dass ihr dabei ward. Das war’s, das zweite Come together in zwanzigfünfundzwanzig.
Wie immer: nett – interessant – lecker.
PS: keine Ausfahrt? Leider nein. Nicht wenige Abarth befinden sich im Winterschlaf. Demzufolge finden im Januar und Februar reine Indoor-Events statt.
Es hat wieder einmal Spaß gemacht.
Text: Jochen
Organisation: Wolfgang und Jochen
Fotos: Flo (BMW Museum) und Jochen
Video: Michael
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23. März 2025 Sudelfeldpass - Schliersee - Café Winklstüberl
Sonntag, 23. März
Um 8 Uhr morgens machten Annemarie, Carlo und ich uns auf den Weg nach Frasdorf, unserem vereinbarten Treffpunkt. Wir machten einen kurzen Stopp im Café Heinzl, um einen Espresso zu trinken. Dann setzten wir unsere entspannte Fahrt auf der A8 fort. Am Grenzübergang Walserberg gab es die üblichen Kontrollen, aber wir kamen schnell durch.
Als wir den P&R Parkplatz in Frasdorf erreichten, früher als gedacht, staunten wir nicht schlecht, die ersten Teilnehmer anzutreffen. Abarth mäßig aufgestellt, man nimmt sich Zeit dafür und das Ergebnis ist beeindruckend. Nach und nach trafen auch die anderen Mitglieder ein. Wir begrüßten uns herzlich mit Umarmungen und Bussi/Bussi.
Mit guter Laune machten wir uns dann auf den Weg zu einer etwa 70 Kilometer langen Fahrt. Der erste Ort, den wir durchfuhren, war Hohenaschau. Auf einem Felsen thront majestätisch die mittelalterliche Burg, als Schloss Hohenaschau bekannt. Das Schloss gehört heute der Bundesrepublik Deutschland und wird als Ferien- und Erholungsheim für die Bundesfinanzverwaltung genutzt.
Nach Hohenaschau fuhren wir in engen Kurven und Kehren nach Niederndorf hinunter. Ab Oberaudorf genossen wir die winterliche Landschaft und die malerische Fahrt über den Sudelfeldpass. Die Straße war nicht besonders spektakulär, da es ein Tempolimit von 50 oder 60 km/h gab, wahrscheinlich wegen der vielen Motorradfahrer und Unfälle. Die Passhöhe ist leicht zu übersehen, wenn da nicht die Hinweistafel gewesen wäre. Das Sudelfeld ist ein beliebtes Skiparadies und eines der größten in Deutschland.
Auf gut ausgebauten und breit angelegten Kehren führte uns die Tour nach Bayerischzell, unserem ersten Stopp. Das malerische Bergdorf liegt unter dem Wendelstein.
Es ist auch bekannt als das Filmdorf für die ZDF-Serie „Frühling“. Die verschiedenen Episoden erzählen die Geschichten einer Dorfhelferin (gespielt von Simone Thomalla), die Familien in Notsituationen hilft.
Unserem zusätzlichen Titel „Wander-Club“ durfte mal wieder Ehre gebührt werden. Und so machten sich 15 muntere Abarthisti auf den Weg, um den einen und anderen Schauplatz zu dokumentieren.
Bald machten wir uns wieder auf den Weg, da für 12 Uhr für uns im „Augustiner Ratskeller“ in Schliersee reserviert war.
Wir hatten VIP-Parkplätze beim Rathaus und wurden von den Wirtsleuten Petra und Matthias herzlich begrüßt.
Hier im Ratskeller gesellten sich auch Eva und Michael zu unserer illustren Runde.
„Es gibt nix Bessas, wia wos Guads“, das Motto der Wirtsleute, Feine, traditionelle Schmankerl treffen auf spannende und saisonale Gerichte. Die Speisekarte versprach kulinarische Köstlichkeiten und das allgemeine Fazit der Genießer:innen: es hat uns ausgezeichnet geschmeckt. Der Service muss an dieser Stelle auch lobend erwähnt werden.
Was nun? Kurze Besprechung:
Abstecher zum Spitzingsee und anschließend zum „Café Winklstüberl“, wo ich noch schnell für uns Plätze reservieren konnte.
Nach 15 Minuten erreichten wir den Spitzingsee mit dem gleichnamigen Ort. Auf knapp 1.100 m in den Schliersee Alpen, auch ein bekanntes Skigebiet. Der See ist größtenteils noch zugefroren, zu erkennen an der weißen Oberfläche.
Hatten wir bis jetzt Glück mit dem Wetter, es wechselte sich die Sonne mit Wolken ab, bei Temperaturen bis zu 16 Grad, war es am Spitzingsee merklich kühler.
Für ein Foto-Shooting war Zeit.
Auf dem Rückweg zum Schliersee hat uns dann doch noch ein Regenschauer erwischt, mit Hagel und allem Drum und Dran!
Als wir in Schliersee ankamen, war der Spuk aber schon vorbei, und wir hatten nur noch wenige Kilometer bis zum „Café Winklstüberl“.
Der Parkplatz war brechend voll, wir haben trotzdem, mit Geduld einen Platz ergattert.
Schnell ins Café, denn es kündigte sich ein Gewitter mit Blitz und Donner an. Das geht ja schon mal so richtig los mit den Unwettern!
In einer der urigen Stuben waren für uns zwei Tische reserviert. Es ging eng zu und ohne Reservierung ist ein Unterkommen schier unmöglich. Die Tortenstücke waren riesig und einfach himmlisch. Auch mit Sahne ist man nicht knauserig, egal ob auf dem Eiskaffee oder beim Apfelstrudel.
Nach dem süßen Genuss haben wir uns alle auf den Heimweg gemacht. Kaum waren wir aufgestanden, standen die nächsten Gäste da.
Es war ein wunderschöner, entspannter und genussvoller Sonntag.
Vielen Dank, dass ihr dabei wart!
Bis zum nächsten Mal:
Samstag, 12. April fahren wir durch das Mühl- und Waldviertel.
Text: Jochen
Fotos: Annemarie, Susanne und Jochen
Videos: Michael und Annemarie
Projekt-Management: Wolfgang und Jochen
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12. April 2025 Mühlviertel und Waldviertel-Tour
Samstag, 12. April
Hallo zusammen!
Auf unserem Treffen im Januar schlug Rudi für den April eine Tour durch das unbekannte Mühlviertel vor. Die Idee gefiel mir gut und bei einem gemeinsamen Meeting in meinem Büro besprachen wir die Details: Route, Ziel und Kulinarik. Rudi kennt sich im Mühl- und Waldviertel wie in seinem eigenen Wohnzimmer aus.
So machten wir beide uns am Samstag, 15. März, auf den Weg, um die geplante Tour zu testen. Bei nicht optimalen Witterungsbedingungen, in den höheren Lagen, bis knapp 1.000 mtr., Winter mit schneebedeckten Straßen. So lernte ich die kaum befahrenen Landstraßen kennen. Ich war begeistert.
Mehr will euch jetzt nicht verraten.
Hatten wir nicht in den letzten Tagen einfach tolles Wetter?Sonnenschein, angenehme Temperaturen und gute Laune?Da juckt es doch bestimmt allen in den Fingern, oder?Euer Abarth sehnt sich nach Abenteuern, nach kurvigen Straßenund freiem Fahrtwind.Und Ihr?
Samstag, 12. April, war es dann endlich so weit.
Start um 10 Uhr in Mauthausen. Ich weiß, für manche ist das eine lange Anreise, besonders für unsere bayerischen Freunde. Und ja, ihr müsst früh aufstehen. Wetter, optimal: Sonne und Temperaturen um die zwanzig Grad.
In der Früh erreichte mich eine schlechte Nachricht: Markus musste wegen Motorproblemen umkehren.
Dann waren es noch 10 Abarth und 19 froh gelaunte Abarthisti, die sich auf einem Parkplatz in Mauthausen trafen.
Rudi übernahm die Führung und ich den Abräumer.
Uns erwartet eine abenteuerliche Tour durch die malerische Hügelwelt des Mühl- und Waldviertels. Ein schier unerschöpfliches Repertoire an aneinandergereihten Kurvenhighlights. Vor uns lagen 180 km kurvige und fahrtechnisch anspruchsvolle, kaum befahrene Landstraßen, bergauf und bergab – Abarth Land at ist Best.
Nach gut 90 Minuten erreichten wir gegen Mittag das erste Etappenziel, Weitra, die älteste Braustadt Österreichs mit ihrer historischen Altstadt und dem imposanten Schloss. Die bezaubernde Altstadt mit dem einzigartigen Rathausplatz, den Bürgerhäusern ist fast vollständig von einer Stadtmauer aus dem 13. Jahrhundert umgeben. Wir durchfuhren das Stadttor und parkten mit Sondergenehmigung direkt vor dem Rathaus, welches erst Ende des 19. Jahrhunderts gebaut wurde.
Was für eine Ehre! Wir wurden vom Bürgermeister der Stadt Weitra, Patrick Layr, mit offenen Armen empfangen!
Mit Stolz wurden wir in den sehenswerten Rathaussaal geführt, dessen Deckenfresko die Gründungssage der Stadt Weitra darstellt.
Bürgermeister Patrick Layr überreichte ich eine Innviertler Bierspezialität. Im Gegenzug erhielten alle Teilnehmer eine Tasche „Erzählen Sie es ruhig Weitra“ mit vielen Informationen über Veranstaltungen, Kunst und Kultur und ein Buch zum 700-jährigen Jubiläum der Braustadt.
Auf den Gemeinderatsplätzen haben wir uns gemütlich niedergelassen und vom Bürgermeister allerlei Interessantes über Weitra erfahren, eine der elf charmanten Stadtmauerstädte Niederösterreichs.
Herzliche Verabschiedung und das obligatorische Gruppenfoto aller mit Bürgermeister Patrick Layr vor dem Rathaus.
Da uns hungerte, überquerten wir den Rathausplatz, um nach wenigen Metern im „Brauhotel“ einzukehren. Dort war für uns reserviert. Uns erwartete ein stilvolles und einzigartiges Landhotel. In der Küche residiert der bekannte Sterne-Koch Harald Riedl – traditionelle Hausmannskost und gehobene Gourmetküche wird geboten. Wir genossen hausgebrautes Bier und Köstlichkeiten aus der Küche.
Ach ja, und die Whisky-Lounge im Hotel ist auch echt der Hammer! Die haben da über 300 verschiedene internationale Sorten.
Wir nahmen uns Zeit, um durch die Altstadt zu schlendern, um hinter jeder Ecke etwas Neues aus vergangenen Zeiten und Schönes von heute zu entdecken. Bei dem herrlichen Wetter genossen wir ein leckeres Gelati, dem auch unser Carlo nicht widerstehen konnte.
Dann setzten wir unsere Tour fort – vor uns lagen noch einmal 80 Kilometer und 90 Minuten kurvenreiche Strecken – teilweise unberührte Natur.
Das zweite Tagesziel, die „Speck-Alm“ in Bad Kreuzen.
Mostschenke und Hofladen – unsere Reservierung wurde mit Freude entgegengenommen. Wir sind dort schon fast Stammgäste.
Holzofenbrot und Speck aus der eigenen Bio-Landwirtschaft. Den Genuss wollten wir uns nicht entgehen lassen.
Bei einer gemütlichen Jause, Most oder selbstgebackenem Kuchen endete hier unsere spannende und mit vielen Highlights gespickte Tour.
Die Teilnehmer waren sich einig: Es war ein Riesenspaß!
Ich möchte mich bei allen Beteiligten herzlich bedanken.
Rudi, vielen lieben Dank für deine Hilfe bei der Planung! Es war mir eine Freude, mit dir zusammenzuarbeiten.
Ein großes Dankeschön an Annemarie, Armin, Doreen und Patrick Layr für die tollen Fotos und Videos, die sie für die bildliche Dokumentation zur Verfügung gestellt haben!
Text: wie immer…………..
Ciao, bis zum nächsten Mal.
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1. bis 4. Mai 2025 Tour 'Regione del Veneto'
Ciao Amici.
Wochen haben wir auf diesen Termin gewartet. Wolfgang, Annemarie und meine Wenigkeit hatten die Planung und Umsetzung in die Hand genommen. Schon bei der Planung am Rechner waren wir begeistert, insbesondere von den vielen kurvenreichen Strecken, den sehenswerten Städten und der traumhaften Landschaft, einhergehend mit der Kultur und Kulinarik.
Die Gegend um Bassano del Grappa und Asiago wird auch das Land der 1000 Kurven genannt.
Wir residieren im Hotel „Sweet World****“ in Longa di Schiavon, nur wenige Minuten von Bassano del Grappa entfernt.
Zitat: „Ein Hotel soll perfekte Momente bieten, die nur Ihnen gehören.“
Uns erwartet ein Ort mit allem Komfort: Entspannung im Pool – Blick ins Grüne – Zimmer, in denen besonderer Wert auf Farben, Materialien und Licht gelegt wurde – ein Frühstück, von süß bis herzhaft. Alles, was das Herz begehrt.
„Wir sind gekommen, um die Freiheit beim Fahren und der Power unserer Abarth zu erleben. Freuen wir uns auf schöne Orte, eine Landschaft mit ihrer Weitläufigkeit, die sich ständig verändert. Und auf die Kurven und Spitzkehren, die wir auf den Touren kennenlernen.“
Unser Ziel war niemanden zu überfordern – „Less is more“.
Donnerstag, 1. Mai
Letzten Donnerstag war es dann endlich so weit. Erster gemeinsamer Treffpunkt für 12 Abarth + Begleitung: das Café Neumayr in Aurach bei Kitzbühel, gleichzeitig der Start via Felbertauern nach Lienz. Gegen Mittag trafen wir in „Chickis“ Hendlstation ein – knusprig und goldbraun gegrillte Hendln erwarteten uns bereits – dazu gab’s je nach Gusto: eine Semmel oder Pommes oder hausgemachten Kartoffelsalat. Lecker war’s.
Gut gestärkt setzten wir unsere Fahrt zum Hotel fort. Ursprünglich war in Cortina D’Ampezzo eine Kaffeepause vorgesehen. Der teuerste und exklusivste Skiort Europas. Traumhaft gelegen inmitten der Dolomiten, mit Blick auf die berühmte Felsformation „Drei Zinnen“. Austragungsort der Olympischen Winterspiele 1956 und der Alpinen Skiweltmeisterschaften, zuletzt 2021. Leider fanden wir keinen fußmäßig geeigneten Parkplatz zum Zentrum. Weiter ging’s Richtung Zielort Longa di Schiavon. Nach über 5 Stunden reine Fahrzeit und gefahrenen über 300 km ab Aurach erreichten wir bei Sonnenschein und Temperaturen nahe 30 Grad unser **** Hotel.
Freundlich begrüßt vom Hotelpersonal. An dieser Stelle darf ich Erika von der Rezeption erwähnen, die mich bestens beraten und unterstützt hat.
Die „Vier“, die Tage zuvor am Gardasee Urlaub gemacht haben, waren inzwischen auch eingetroffen, sodass wir für heute vollzählig waren.
Einchecken und das gebuchte Zimmer beziehen. Bei der Einrichtung wurde besonderer Wert auf Farben, Materialien und Licht gelegt, alles harmonisch abgestimmt. Man fühlte sich gleich geborgen. Für unsere geliebten Abarth war in der Tiefgarage reserviert. Unser nächster Weg führte uns nicht zum Pool, nein: zur Bar, um?
Na, was wohl: jetzt fällt mir partout das Wort für die ‚orange‘ Flüssigkeit mit Alkohol nicht ein……..’Aperol-Spritz’, das ist es. Nun, es gibt auch noch andere Getränke, z. B. Vino aus der Region. Espresso, Cappuccino und vieles mehr. Jedem, was ihm gefällt.
Für das Abendessen war in der ‚Brasserie‘ reserviert. Auch die ‚Brasserie‘ empfing uns mit einem ansprechenden Ambiente: Fliesen in den Farben des Meeres, Glasvasen, die ihren Inhalt zur Schau stellten, Töpfe und Pfannen, die an die alten Häuser am Lande erinnerten.
Bevor es zum kulinarischen Teil des Abends kam, haben wir ‚Drei‘ die Amici herzlich willkommen geheißen. Kurzes Briefing, Vorstellung der Touren und Aufenthalte und Übergabe des Roadbook samt Aufkleber mit dem Tour-Logo.
Die Vorfreude auf italienische Köstlichkeiten war groß. Dem Liebhaber der italienischen Küche wurde nahezu alles geboten: Pizza – Pasta – Fisch und Fleischgerichte. Alles, was das Herz begehrt. Die Zubereitung der Pizza wird hier zur Kunst: lange Teigführung und Teige aus biologischem Vollkornmehl und ausschließlich im Holzofen gebacken. Wie einige andere entschied auch ich mich für eine Pizza; dünner Teig und auch bei der Wahl der Belege wird auf Qualität geachtet. Die Pizza und die anderen Gerichte waren einfach himmlisch! Es wurde noch ein gemütlicher, unterhaltsamer Abend.
Freitag, 2. Mai
Die Sonne lacht und der gute Morgen begann mit einem reichhaltigen Frühstücksbuffet extra frischer Produkte, herzhaft bis dolce, gesund oder einem frisch gebackenen Kuchen. Gestärkt hieß es aufsitzen zur ‚Prosecco-Tour‘. 172 km lagen vor uns. Bis Conegliano viel Verkehr bei einer eher langweiligen Landschaft. Dann wurde es interessant.
Die ‚Strada del Prosecco‘ ist 35 km lang. Charmante kleine Dörfer, malerische Landschaften und das wichtigste Prosecco-Anbaugebiet Italiens findet man. Hier wird hochwertigster Prosecco hergestellt, aus der Glera-Traube. Der zertifizierte DOCG darf nur in 15 festgelegten Weindörfern hergestellt werden.
Wir hatten in der ‚Bottega Perenzin‘ in San Pietro di Feletto für eine typische Jause reserviert – die haben wir uns auch genüsslich munden lassen. Auf der weiteren Fahrt nach Refrontolo haben wir einen Fotostopp bei der kleinen, hundertjährigen Mühle ‚Molinetto della Croda‘ eingelegt – das war einen Abstecher wert. Die Hügel wurden immer steiler, teilweise hatten wir atemberaubende Ausblicke auf eine der schönsten Weinlandschaften Italiens. In Valdobbiadene endet die ‚Prosecco-Straße‘ – die Fahrt war ein Erlebnis.
Wir waren planmäßig unterwegs, sodass sich der Abstecher nach Bassano del Grappa zeitlich ausging. Bei der Planung wählten wir die Parkplatzgarage Il Ponte, nahe der Altstadt.
Alle Abarth fanden einen Platz. Auch trafen wir hier die vier Paare, die erst heute zu uns gestoßen sind – perfetto. Drei Stunden waren für einen Stadtrundgang eingeplant, um in kleineren oder größeren Gruppen die sehenswerte Stadt des ‚Grappa‘ zu erkunden. Ich will jetzt keine weiteren Worte verlieren, da wir Bassano noch einmal besuchen und dann ausführlicher berichten.
Für den Abend waren Tische in der ‚Trattoria da Agnese‘ bei Marostica reserviert. Ein typischer Landgasthof mit einer traditionellen, hervorragenden Küche. Hervorzuheben sind die Grillgerichte. Manch einer wird gedacht haben: endlich mal Fleisch. Kotelett 400 g, Rinderfilet 220 g, T-Bone-Steak 700 g und vieles mehr. Und die Bratkartoffeln waren fantastisch, wie auch die hausgemachte Pasta und köstliche Dolci, wie Tiramisu und Pannacotta. Preis/Leistung ausgezeichnet.
Mit einem guten Gefühl, was Leib und Seele angeht, führte die kurvige und enge Straße abwärts via Marostica zum Hotel.
In der Bar haben wir uns noch auf einen Absacker getroffen und den schönen Tag in netten Gesprächen noch einmal Revue passieren lassen. Für den nächsten Tag war eine gut 150 km lange Tour geplant, dafür mussten wir ausgeschlafen sein; will heißen, es sollte nicht zu spät werden.
Samstag, 3. Mai
Pünktlich um 9 Uhr starteten wir mit 18 Abarth und 29 Amici, um nach wenigen Minuten Marostica zu erreichen.
Marostica ist eine bezaubernde, mittelalterliche Stadt an den Hängen des Asiago-Plateaus. Alle zwei Jahre, im September, lebt die Legende des Schachspiels mit lebenden Figuren auf der Piazza Castello auf. 2026 findet die nächste Schachpartie statt (Anm.: sollten wir vielleicht?). Der Legende nach geht es um zwei Ritter aus Venedig, die sich in die Tochter des Statthalters von Marostica verliebt haben. Dieser entschied, dass derjenige, der die Tochter zur Braut erhält, der bei dem ‚edlen Schachspiel’ mit lebenden Figuren gewinnt. Der Besiegte ist aber nicht unbedingt als Verlierer zu bezeichnen, da ihm die jüngere Schwester zugesprochen wurde. Die Stadt ist auch eine Geschmacksroute zwischen Kirschbäumen (das rote Gold) und Olivenhainen.
Auf kurvigen Straßen, prädestiniert für unsere Abarth hinauf auf das Hochplateau von Asiago, einem magischen Ort.
Viel bekamen wir von der angeblich kleinsten und hellsten Stadt Italiens nicht zu sehen. Ein Markt, im wahrsten Sinne des Wortes, verursachte in der Altstadt ein kleines Verkehrschaos. Also weiter auf dem Hochplateau nach Foza.
Eins darf ich zu Asiago noch bemerken: Der Name ist weltberühmt für den typischen Käse, der hier nach alten und natürlichen Methoden hergestellt wird.
Am späten Vormittag erreichten wir Foza, ein kleines, charmantes Dorf auf knapp 1.100 m, umgeben von Fichten- und Lärchenwäldern.
Im Hotel Restaurant Alpi hatten wir für unsere Gruppe reserviert. Ein kleines, familiär geführtes Hotel mit einem geschmackvoll eingerichteten Restaurant und einer bekannt guten Küche. Serviert wurden uns verschiedene Pasta-Gerichte, natürlich hausgemacht. Uns hat’s geschmeckt.
Spannend wurde es mit der weiteren Tour. Wir teilten uns in zwei Gruppen auf: die Schnellen und die nicht ganz so Schnellen, mit fünf Minuten Abstand.
Eine spektakuläre Fahrt stand uns bevor – quasi ein Kurventraum. Enge Straße, Kurven und Kehren, wir und die Abarth hatten nur so unsere Freude. via Valstagna, der Brenta entlang, vorbei an Pove del Grappa, dann Romano d’Ezzelino, weiter über Semonzo und Campo Croce auf den Monte Grappa.
(Anm.: Ich hatte diese Strecke als Video in einem Motorradclub entdeckt und war beim Anschauen schon begeistert)
‚Monte Grappa‘, mit knapp 1.800 m der südliche Abschluss der Dolomiten, ist sehr geschichtsträchtig. Er gilt als das Nationalheiligtum der Italiener. Im 1. Weltkrieg markierte der MC die Frontlinie zwischen Italien und Österreich-Ungarn. Hier fand ein erbitterter Stellungskrieg statt, bei dem auf beiden Seiten tausende Soldaten ihr Leben lassen mussten. Zur Erinnerung errichtete die italienische Regierung unter Mussolini 1930 eine Gedenkstätte. Ruinen von Kasernen und Befestigungsanlagen geben einen Einblick, was sich damals hier zugetragen haben muss.
Der MC wurde in den letzten Jahren von Sportlern entdeckt. Eine Etappe des Giro d’Italia führt auf den Berg. Für Gleitschirmflieger ist der MC ein wahres Eldorado.
Nach 220 min. reine Fahrzeit und 150 km, die wir heute zurückgelegt haben, haben wir uns eine Stärkung verdient.
Zum Abendessen haben wir uns in der ‚Brasserie‘ unseres Hotels getroffen, da wir unbedingt noch einmal die Speisekarte durchstöbern und ein paar leckere Gerichte genießen wollten.
Danach trafen wir uns in der Bar, Hugo und Aperol, Vino rosso e bianco, auch Grappa und Bier, waren die bevorzugten Getränke. Es gab noch viel zu erzählen und einige hatten beim Kartenspiel ihren Spaß.
Sonntag, 4. Mai
Zum Abschluss haben wir uns nochmal am Frühstücksbuffet gütig getan und dann hieß es langsam Abschied nehmen. Die meisten traten mit Wehmut die Heimreise an. Andere setzten ihren Kurzurlaub an anderen Orten, wie am Gardasee, fort.
Annemarie, Armin, Celina, Simonetta, Wolfgang und ich und unsere drei Vierbeiner hatten hier im Hotel verlängert, um die Gegend weiter kennenzulernen. Wir sechs machten uns dann auf nach Bassano del Grappa. BDG ist eine bedeutende Kleinstadt mit bewegender Geschichte an den Ufern der Brenta. Obwohl die Stadt in beiden Weltkriegen stark zerstört wurde, hat das Stadtzentrum sein ursprüngliches Aussehen bewahrt.
Der berühmte Ponte Vecchio wurde nach Palladios Zeichnungen wieder in seiner ursprünglichen Schönheit aufgebaut. Heute trägt die Brücke den Namen ‚Ponte degli Alpini‘.
Eine charmante Kleinstadt mit einer bezaubernden Altstadt. Wir schlenderten gemütlich durch das Stadtzentrum mit den sehenswerten Hauptplätzen, den umliegenden Fußgängerzonen mit Geschäften und Bars. Wir bewunderten die großartigen historischen Gebäude und Kirchen. Gelegentlich gönnten wir uns eine Pause für einen Espresso oder Gelati, übrigens von hervorragender Qualität.
Wisst ihr, dass der beliebte ‚Spritz‘ zur Spezialität der Stadt gehört? Das hausgemachte und streng mit Prosecco, Campari oder Aperol servierte Getränk hebt sich deutlich von der bereits gemischten, im Supermarkt erhältlichen Version ab. So langsam machten wir uns auf den Weg ins Hotel – die ‚Brasserie‘ war noch einmal unser kulinarischer Abschluss des vierten Tages.
Montag, 5. Mai
hieß es, Abschied nehmen von Armin und Celina, mit den Wünschen für eine gute Heimreise.
Wolfgang, Simonetta, Annemarie und ich unternahmen einen Abstecher nach Lignano. Wenige Touristen waren in der Fußgängerzone unterwegs. In einigen Wochen werden sicher einige Tausend sich hier vergnügen. Die Spiagge werden bereits auf den Ansturm vorbereitet; heute hatten wir den Strand und das Meer für uns. Trotz des starken Windes und der hohen Wellen erfreuten wir uns am Anblick des Meeres.
Caorle, ein Fischerstädtchen, stand zum Abschluss auf dem Programm. Das war der Ort, der uns, Annemarie und mir zusagte. Ein Bummel durch die Altstadt mit den schmalen Gassen und idyllischen Plätzen, vorbei an den bunt gestrichenen, restaurierten Fischerhäuschen und dem Dom mit dem etwas geneigten Glockenturm. Auf dem Damm am Strand hatten wir einen tollen Blick auf das Meer, das durch den immer noch starken Wind ganz schön in Bewegung war. Die Gischt war hier noch zu spüren. Sehenswert auch der Hafen mit Fischerbooten.
In einem Restaurant ließen wir den Abend gemütlich ausklingen, bevor wir ins Hotel fuhren. Spät war’s als wir im Hotel ankamen, aber für einen Absacker nicht zu spät.
Dienstag, 6. Mai.
Auschecken und die Heimreise antreten, via San Daniele, eine kleine Ortschaft im Friaul.
Berühmt für den San Daniele Schinken. Es ist eine Tatsache, dass eine solche ‚Made in Italy-Delikatesse‘ nur in diesem Gebiet produziert werden kann. Die Stadt wurde 1976 bei einem schweren Erdbeben weitgehend und zum wiederholten Mal zerstört und wieder aufgebaut.
Bei einem Stopp deckten wir uns mit den Köstlichkeiten des Landes ein…………. Hier trennten sich unsere Wege.
Ich freue mich riesig, dass ihr mich auf meiner Reise hier in Wort und Bild begleitet habt!
DANKE.
Bedanken möchte ich mich auch bei:
Wolfgang und Annemarie für die schöne Zusammenarbeit bei Planung und Organisation.
Celina, Doreen, Robert, Rudi, Wolfgang und Annemarie für die fantastischen Fotos/Videos.
Allen, die uns auf der Tour ‚Regione del Veneto‘ vom 1. bis 4. Mai begleitet haben.
Wir hoffen, es hat euch Spaß gemacht.
Ciao, bis bald mal wieder.
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Ohne Zustimmung des Urhebers ist es nicht gestattet, Fotos/Videos zu kopieren – Urheberrecht ©
19. bis 22. Juni Tour 'Kärnten und Friaul'
Ciao Amici.
Als wir letztes Jahr im Oktober zum ersten Mal Kärnten besucht haben, wussten wir sofort, dass wir dieses wunderschöne Land unbedingt wieder besuchen müssen. 2025 geht’s wieder nach Kärnten!
Obwohl das Wetter (Wintereinbruch) uns damals einen Strich durch die Rechnung gemacht hat und wir unser Programm nicht wie geplant durchführen konnten, waren die Teilnehmer trotz allem begeistert!
Im März begann die Planung für die 4-Tagestour – mit Wolfgang und Annemarie hatte ich tatkräftige Unterstützer.
Wie 2024 wählten wir auch heuer das kleine, gemütliche Hotel ‚Berghof‘ in St. Oswald. Von den Besitzern Doris und Christian sehr persönlich geführt.
Kärnten im Sommer erleben heißt, das Leben voller Leichtigkeit zu genießen.Die Welt mit neuen Augen zu entdecken, von der Weite inspirieren zu lassen und die Freude zu genießen, Neues zu erleben.
Sonnige Gipfel, glitzernde Badeseen und eine atemberaubende Naturkulisse – die schönsten Seiten des Alpen-Adria-Raumes werden hier vereint. Nicht zu vergessen die kulinarischen Highlights, die in Kärnten zelebriert werden.
Und für uns Abarthisti, die die Passstraßen lieben, gibt es eine riesige Auswahl an Bergstraßen, die nur darauf warten, bezwungen zu werden! Touren zwischen Bergen und Seen, auf kurvenreichen Bergstrecken und romantischen Panoramarouten im Dreiländereck Kärnten, Slowenien und Friaul.
Den Arbeitstitel ‚Kärnten/Slowenien‘ mussten wir im Laufe der Planungsphase auf Kärnten/Friaul ändern.
Grund: Unsere in Klagenfurt lebende Andreja testete im Vorfeld u.a. den ‚Vršič-Pass‘, mit ca. 1.600 m der höchste Straßenpass Sloweniens. Ergebnis: wegen Sanierungsarbeiten ist der Pass derzeit tagsüber gesperrt.
Also suchten und wir fanden Alternativen in Friaul.
Lasst uns endlich loslegen! Ich freue mich riesig, dass ihr mich auf dieser fantastischen Tour begleitet. Macht euch bereit für ein unvergessliches Abenteuer!
Donnerstag, 19. Juli
Mit 8 Abarth, 12 Personen aus Österreich, Bayern und der Schweiz begann in der Früh die Sternfahrt zum ersten gemeinsamen Treffpunkt in St. Michael im Lungau.
Annemarie, Carlo und ich starteten beim Traumwetter gegen acht Uhr unsere knapp 200 km lange Fahrt, die uns nur auf Bundes- und Landesstraßen zum Ziel führte. Vorbei am Attersee, durch das romantische Weißenbachtal, bei Bikern sehr beliebt, aber auch berüchtigt. Nach dem Hallstätter See überquerten wir den ersten, knapp 1.000 m hohen ‚Pass Gschütt‘.
In Radstadt, einem charmanten Kleinod inmitten einer faszinierenden Bergwelt, legten wir eine Kaffeepause ein. ‚Alte Stadt im Gebirge‘, so wird die historische Stadt auch genannt. Meterdicke Stadtmauern inklusive beeindruckender Rundtürme, die romanisch-gotische Stadtpfarrkirche und jahrhundertealte Klöster sind einen Rundgang wert.
Auf der weiteren Fahrt überquerten wir mit den ca. 1.800 m hohen ‚Obertauern‘, bekannt als das Skigebiet der Extraklasse.
Vor 60 Jahren verwandelte sich ‚Obertauern‘ in eine internationale Filmkulisse – wer kann sich daran erinnern? Im März 1965 geschah in Obertauern etwas Einzigartiges:
Die ‚Beatles‘, die erfolgreichste Band aller Zeiten, kamen in das idyllische Bergdorf, um Szenen für ihren Film ‚Help‘ zu drehen. Dieser Besuch brachte nicht nur internationale Aufmerksamkeit, sondern hinterließ auch Spuren, die bis heute in Obertauern zu spüren sind.
Aufgrund der Schneesicherheit im Spätwinter entschieden sich die Beatles für Obertauern als Drehort für ihre Skiszenen im Spielfilm ‚Help‘.
Im Ort sind drei Denkmäler und das Beatles-Klavier verteilt, die an die ‚Fab Four‘ erinnern.
Die Sechziger, das waren noch Zeiten – musikalisch eine Revolution.
Nach etwa 3 1/2 Stunden erreichten wir St. Michael im Lungau, das ‚Café Bellissimo‘, wie im Oktober ’24, an einem neuen Standort in der Innenstadt.
Nach und nach trafen unsere Freunde ein. Herzliches Hallo und hier und dort ein Busserl. Die Freude auf das Wiedersehen war groß.
Espresso, Cappuccino und andere erfrischende Getränke, dazu einen leckeren Snack.
Auftanken und dann setzten wir unsere gemeinsame, noch ca. 80 km lange Fahrt zum Hotel ‚Berghof‘ in Bad Kleinkirchheim fort.
Wir überquerten den ca. 1.600 m hohen ‚Katschberg‘, ein bekanntes Wintersportzentrum und im Sommer ein 200 km großes Wanderwegenetz.
Vorbei an Gmünd, der Künstlerstadt. Auch bekannt für das private Porschemuseum (siehe https://www.abarth-club-innviertel.at/galerie-2024/)
Auf vielen Kurven zum Millstättersee, entlang am Nordufer mit den Ortschaften, Seeboden, Millstadt und Döbrich. Der See ist 11,5 km lang und bis zu 1,8 km breit und unglaubliche 141 m tief – es ist Kärntens wasserreichster See und hat sogar Trinkwasserqualität.
Das schattige Südufer ist größtenteils bewaldet und naturbelassen.
Es hätte uns schon gereizt, einen Stopp einzulegen und auf einer der vielen Seeterrassen einen erfrischenden Drink einzunehmen. Leider war es aufgrund der vielen Sommergäste nicht möglich, einen Parkplatz für 8 Abarth zu finden und so setzten wir unsere Fahrt fort.
Gegen vier Uhr erreichten wir unser idyllisch gelegenes Ziel, St. Oswald, Hotel ‚Berghof‘, auf knapp 1.400 m.
Von Doris, der Gastgeberin, wurden wir herzlichst mit der ‚Sonnenschein Card‘ begrüßt. Einchecken und die komfortablen und gemütlichen Zimmer beziehen.
Bei Kaffee und Kuchen und dem ersten Bier trafen wir uns zum Briefing in der Stube.
Für das Abendessen war in der benachbarten ‚Sportalm‘ reserviert. Gaumenfreuden bei Hausmannskost bis Pizza, was das Herz begehrt.Auf der Terrasse ließen wir es uns gut gehen.
Es war nicht spät, und wir waren ziemlich müde, aber wir haben es trotzdem geschafft, die 250 m zum Hotel zu gehen und ins Bett zu fallen.
Kaum hatten wir uns ins Bett gekuschelt und das Licht gelöscht, war es draußen friedlich. Nur die Kühe und Esel auf den angrenzenden Weiden waren gelegentlich zu hören.
Freitag, 20. Juni
Ausgeruht und mit einem ausgiebigen Frühstück vom Buffet starteten wir um 9:30 zu unserer Tagestour mit etwa 210 km.
Auf der ‚Turracherhöhe‘, einem bekannten Ski- und Wanderparadies in den Nockbergen, war der erste Stopp geplant. 1.800 m über dem Alltag, wie die Werbung verspricht. Zwischen Kärnten und der Steiermark liegt der Ort gleichen Namens. Ein Hochplateau, das Ruhe, Abenteuer und alpine Schönheit miteinander verbindet.
Drei Bergseen, die der Turrach ihre Besonderheit verleihen. Die Passhöhe ist ca. 2 km lang, vorbei am idyllisch gelegenen Turracher See.
Unser nächstes Ziel zur Mittagszeit die Bezirkshauptstadt ‚Murau‘, die auch als Holz- und Bierstadt bezeichnet wird. Die wunderschöne Altstadt wird vom Schloss auf dem gleichnamigen Berg überragt.
Dass wir den Gang durch die engen Gassen per Pedes zum Brauhaus unternommen haben, will ich gerne erwähnen.
Im ‚Brauhaus‘, welches sich in einem historischen Gebäude und am Ufer der Mur befindet, war für uns im Biergarten reserviert. Wir genossen frisch gezapftes Bier und bodenständige Gerichte.
Gestärkt und gut gelaunt, setzten wir unsere Fahrt fort.
Friesach war das nächste Ziel. In keiner anderen Stadt in Kärnten können die Besucher stimmungsvoller auf den Spuren des Mittelalters wandeln als in der Burgenstadt Friesach.
Es gibt aber auch ein kulinarisches Highlight: die bekannte ‚Craigher Schokoladenmanufaktur‘. Handgefertigte Schokoladenspezialitäten, österreichische Kaffeehauskultur und Mehlspeisentradition auf höchstem Niveau.
Wir haben es uns auf der schattigen Terrasse gut gehen lassen. Mit Blick auf den wunderschönen Stadtplatz mit den alten, vorbildlich renovierten Bürgerhäusern.
Die Stadt hätte einen längeren Aufenthalt verdient – es gibt so viel zu sehen und zu erleben!
Auf uns wartete noch ein weiteres historisches Highlight. Durch das Gurktal sind schon von Weitem die 60 m hohen Doppeltürme des ‚Doms zu Gurk‘ zu sehen.
Das romanische Gotteshaus aus dem 12. Jhdt. zählt zu den bedeutendsten Bauwerken europäischer Sakralkunst. Eine Pfeilerbasilika, die durch die Doppelturmfassade mit Bischofskapelle und einer unter dem Chorraum befindlichen Krypta geprägt wird.
Unsere Fahrt durch das wunderschöne Gurktal geht weiter, und unser Ziel ist das ‚Hotel Berghof‘. In Bad Klein-Kirchheim haben wir unseren Abarth mit frischem Sprit versorgt, damit er für den Samstag bereit ist.
Für den Abend war in der ‚Sportalm‘ wieder für uns reserviert. Die Pizzen haben es uns angetan. Aber auch eine Kärntner Schinkenplatte war etwas Feines und dazu ein frisch gezapftes Gösser. Uns geht’s wieder gut.
Nach einem erfüllten Tag voller Abenteuer haben wir uns später in unsere gemütlichen Gemächer zurückgezogen, um für den nächsten Tag gut ausgeruht zu sein.
Samstag, 21. Juni
Die Nächte sind angenehm kühl und man schläft in dieser Ruhe völlig entspannt.
Der Tag beginnt mit einem reichhaltigen Genuss-Frühstück – wir sorgten vor, da zur frühen Mittagszeit in einer Trattoria nur eine kleine Mahlzeit geplant war.
Um 9 Uhr starteten wir heute mit 9 Abarth, da Andreja aus Klagenfurt sich mit ihrem Bekannten an der Tour beteiligte.
Zwei Pässe standen heute auf dem Programm.
Den Berg hinab, via Bad Kleinkirchheim und Radenthein nach Villach.
Vorbei am Afritzer See, idyllisch gelegen, dann Villach. Die Fahrt durch die Stadt wie auch die Autobahn wurde von uns gemieden.
Über Arnoldstein erreichten wir nach vielen Kurven die Stadt Tarvis (Tarvisio). Eine italienische Stadt im Kanaltal, umsäumt von den Julischen Alpen. Perfekt für das schnelle Italien-Feeling: Aperitivo, Kaffee, Shoppen und Kulinarik. Der Markt in Tarvisio ist Kult. In über 100 sogenannten Verkaufsboxen wird nahezu alles angeboten: Schmuck, Schuhe, Lederwaren, Uhren, Souvenirs und vieles mehr – handeln ist angesagt.
Wie erwartet gab es viel Verkehr. Und die engen Straßen und unübersichtlichen Kreuzungen waren selbst für unsere kleine Gruppe zu viel. Es passierte, was passieren musste; wir verloren uns. Erst nach gut zwanzig Minuten, bedingt auch durch eine schlechte Internetverbindung, fanden wir zueinander und konnten die Fahrt fortsetzen.
Der 1.200 m hohe ‚Nevea-Sattel‘ bietet mit seinen sanften Kurven und der wunderschönen Umgebung ein fantastisches Fahrerlebnis, dass durch eine Baustelle etwas getrübt wird.
Bald erreichten wir die eingebettet in eine wunderschöne, eindrucksvolle Landschaft ‚Trattoria al Fontanon‘, auch hier waren Tische für uns reserviert.
Auf dem Speiseplan typische Gerichte, wie Gnocchi mit Butter und Kräutern aus dem eigenen Garten und Tagliatelle mit Ragout. Sehr freundliche Wirtsleute und dank Simonetta, konnten wir uns perfekt verständigen.
Nach einer kurzen Rast ging’s weiter.
Vorbei an Chiusaforte, einem lieblichen Bergdorf am Ufer des Fella.
Wir passierten den knapp 1.100 hohen ‚Wurzenpass‘ über die Karawanken, den wir aus zeitlichen Gründen dem Passo Promollo vorziehen mussten.
Der ‚Wurzenpass‘ ist knapp 15 km lang. Steigungen mit max. 18 %, die in den Kehren für den ein- und anderen Fahrer eine Herausforderung sein mögen.
Im ‚Kalten Krieg‘ jahrzehntelang geheim – jetzt öffentlich: das ‚Bunkermuseum Wurzenpass‘.
Von 1963 bis 2002 die einsatzbereit gehaltene, geheime und größte Bunkeranlage des Bundesheeres. Seit 2005 als österreichweit einzigartiges Freilichtmuseum offen.
Nach über 200 km erreichten wir um 15 Uhr unser Hotel.
Frisch machen, auf die Schnelle noch einen Kaffee. Warum so eilig?
Die letzte Biosphärenbahn Brunneck fährt um 16 Uhr zum Panorama-Restaurant ‚NockIn‘ auf knapp 2.000 m.
Bei einem Grillabend lassen wir uns von Doris und Christian exklusiv verwöhnen.
Welch ein Ausblick auf die umliegenden Nockberge – traumhaft.
Serviert wurde ein 3-Gänge-Menü: Gemüsesuppe, verschiedene Fleischsorten, Gemüse und Kartoffeln vom Holzkohlengrill und zum Dessert Kaiserschmarren mit Heidelbeeren bzw. Eiskaffee. Alles sehr köstlich zubereitet. Ein Genuss.
Wow, was für ein fantastischer Sommerabend! Der Sonnenuntergang in den Bergen ist einfach der Wahnsinn! Die Sonne geht langsam hinter den Gipfeln unter und der Himmel verwandelt sich in ein Meisterwerk aus Farben. Einfach atemberaubend!
Gegen 20 Uhr wurden wir von einem Kleinbus abgeholt und uns stand eine abenteuerliche Fahrt bevor. Die Straße, nicht asphaltiert, mehr ein Feld- und Waldweg, mit engen Kurven. Der Fahrer verstand sein Handwerk.
Wenige Meter rechts von uns, drei Hirsche, die in aller Ruhe weiter ästen.
Nach gut zwanzig Minuten erreichten wir den ‚Berghof‘.
Bier und Wein waren die bevorzugten Getränke und wir hatten viel zu erzählen.
Das war ein interessanter und spannender Tag.
Sonntag, 22. Juni
Das hätte ich fast übersehen!
Am Sonntagmorgen bei herrlichstem Sonnenschein noch einmal mit der ‚Brunneck Bahn‘ rauf zum ‚Panaroma-Restaurant NockIn‘. Zu sechst plus drei Vierbeiner saßen wir in der Gondel. Andy konnte es nicht lassen mit seinen lockeren Sprüchen, von wegen: was ist, wenn die Gondel stehen bleibt? Werden wir dann abgeseilt oder kommt ein Hubschrauber, um uns………….Nach knapp 15 Minuten erreichten wir die Bergstation.
Auf der Sonnenterrasse wurde uns ein leckeres, rustikales Frühstück geboten – mit Spiegeleiern und Speck vom Holzkohlengrill – Grillmeister: Christian.
Es hat uns allen mehr als geschmeckt, dabei genossen wir die traumhafte Aussicht.
Noch einmal bestiegen wir unsere Gondel und hinab ging’s ins Tal.
Abschied und Heimreise, beides liegt dicht beieinander.
Doris Ade sagen (vielleicht sehen wir uns wieder?). Aufsatteln und via Ebene Reichenau zur ‚Nockalmstraße‘.
Auf einer Länge von 34 km schlängelt sich die Panoramastraße mit 52 Kehren und zahlreichen Kurven, herrlichen Ausblicken und unberührter Natur. Spannende Ausstellungen, gemütliche Almhütten laden zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Zweifellos eine der abwechslungsreichsten und schönsten Alpenstraßen.
Die Einzigartigkeit der ‚Nockberge‘ begeistert und hinterlässt bei jedem einen bleibenden Eindruck.
Der Parkplatz ‚Eisentalhöhe‘ ist mit einer Seehöhe von 2.042 m der höchste Punkt der Nockalmstraße.
Bei Innerkrems endet die Traumstraße und im Gasthof ‚Raufner‘ kehrten wir zum Abschied ein. Während Andreas, Heiko und Nadine ihren Aufenthalt verlängert hatten, setzten Dani und Timo, Wolfgang und Simonetta, Rainer, Rudi und Doreen, wie auch Annemarie, Carlo und ich unsere Heimreise fort.
Es war einfach fantastisch! Unvergessliche Tage mit besten Freunden.
Ich freue mich sehr, dass ihr mich auf meiner Reise hier in Wort und Bild begleitet habt!
Hinter uns liegen:
7 Pässe und insgesamt knapp 1.000 km
DANKE.
Wolfgang und Annemarie für die schöne Zusammenarbeit bei Planung und Organisation. Andreja, für das Testen des Vršič-Passes.
Dani, Doreen, Wolfgang und Annemarie für die fantastischen Fotos/Videos.
Allen, die uns auf der Tour ‚Kärnten/Friaul‘ vom 19. bis 22. Juni begleitet haben.
Wir hoffen, es hat euch Spaß gemacht.
Ciao, bis bald mal wieder.
Wer etwas schreiben möchte, gern im Gästebuch. Freue mich über jeden Kommentar……..
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Zitate auf anderen Website sind möglich, sofern diese maximal 5 % des Gesamttextes ausmachen, gekennzeichnet und die Quelle (Link) benannt werde.
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Buon Giorno, liebe Leser*innen.
19. Juli 'Innviertel-Tour'
Ciao Amici.
Griaß di! Sche, dass’d då bist!
Im Nordwesten von Oberösterreich liegt das Innviertel, ein echter Geheimtipp. Hier sind die Leute herzlich, aufrichtig und bodenständig. Sie lieben es, zusammenzukommen, zu feiern und das Leben zu genießen.
Aber es war nicht immer so harmonisch. 1779 wurde das Innviertel durch den Frieden von Teschen Teil Österreichs, nachdem es zuvor zu Bayern gehört hatte. Das war eine große Veränderung für die Innviertler, aber sie haben sich gut daran gewöhnt.
Das Innviertel ist ein kleiner Teil von Oberösterreich, der Tradition und Innovation vereint. Die Menschen hier sind stolz auf ihre Wurzeln, aber sie sind auch offen für Neues. Und sie sind bekannt für ihre herzliche und einladende Art.
Wer behauptet, perfekt zu sein? Aber wenn wir ehrlich sind: „Als Innviertler sind wir schon verdammt nah dran.“😉
Auf etwa 200 Kilometern werden wir nicht nur die atemberaubende Landschaft erkunden, sondern auch die köstliche Kulinarik genießen. Wir haben speziell für euch ein paar der besten Lokale ausgesucht, die ihr unbedingt probieren müsst.
Hallo.
Bei dem folgenden Bericht habe ich erstmals aus Zeit- und Termingründen die ‚KI‘ in Anspruch genommen.
Ich bitte um Verständnis.
Reisebericht: Innviertel-Tour am Samstag, 19. Juli
Hallo und servus miteinander! Die Innviertel-Tour fand am Samstag, den 19. Juli 2025, statt und versprach einen Tag voller Kurven, Genuss und wunderschöner Landschaften.
Der Treffpunkt war um 8:30 Uhr in Mattighofen beim Kreisverkehr, genauer gesagt am EUROSPAR Parkplatz Mattighofen. Die Tour startete pünktlich um 8:45 Uhr.
Die erste Etappe führte uns über viele Kurven und Kehren durch den Kobernaußerwald, der uns seine landschaftliche Schönheit präsentierte. Nach etwa einer Stunde Fahrt erreichten wir unser erstes Ziel: das „Café Mühlbacher“in Ampflwang. Hier konnten sich die Teilnehmer mit Schleckereien von Eis bis Mehlspeisen stärken.
Um 11:15 Uhr ging die Fahrt weiter in Richtung Ried im Innkreis. Die Strecke führte uns auf einer kurvigen Fahrt durch den Hausruck. In Ried im Innkreis erwarteten uns besondere Highlights:
- VIP-Parken und Fotoshooting vor dem Rathaus beim Italienischen Markt.
- Weiter ging es zur „Weberzeile“ in Ried i. I., wo ebenfalls VIP-Parkplätze im Eingangsbereich zur Verfügung standen.
- Ein weiteres kulinarisches Erlebnis war „Bella Italia“ in der Osteria „Ernesto“.
Um 14:30 Uhr begann der nächste Abschnitt der Tour, eine ausgiebige Fahrt durch das wunderschöne Innviertel.
Das Endziel unserer erlebnisreichen Innviertel-Tour war der „Haslinger Hof“bei Bad Füssing, den wir gegen 17:00 Uhr erreichten.
Die Organisatoren Annemarie, Wolfgang und Jochen freuten sich riesig über die Teilnahme und hofften, dass alle eine tolle Zeit hatten. Die Tour wurde als persönlich, familiär und einzigartig beschrieben.
Hinter uns liegen: 220 km
DANKE.
Wolfgang und Annemarie für die schöne Zusammenarbeit bei Planung und Organisation.
Doreen, Annemarie, Bea und Flo für die fantastischen Fotos/Videos.
„Stadtmarketing“ Ried i. I. für die Ausnahmegenehmigung VIP-Parken am Hauptplatz und die Fotoserie.
„Ernesto“ für den den einzigartigen Empfang.
Allen, die uns auf der Tour begleitet haben.
Ciao, bis bald mal wieder.
Wer etwas schreiben möchte, gern im Gästebuch. Freue mich über jeden Kommentar……..
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15. August 'Spofackel-Tour'
Hey, Leute.
Was hat ein ‚Spofackel‘ und ein Kleiner Münsterländer mit der Marke ‚Abarth‘ gemeinsam? Nur soviel, als dass der ACI am Feiertag, 15. August eine ‚Spofackel-Tour‘ unternahm, die uns unter anderem zu einer rustikalen Hütte auf der Postalm führte
Start: Parkplatz ‚Café Rösslhuber‘ in Bergheim. Bei Traumwetter, denn es ist Sommer.
Bestens gelaunte Innviertler trafen sich zu einer ca. 200 km Tour durch das Salzkammergut, Innviertel und Rottal.
Mit 14 Abarth, weitere 5 folgten später, machten wir uns auf die Reise, die uns über Landstraßen zur Mautstation der ‚Postalmstraße‘ in Abtenau führte.
Vor uns lagen knapp 26 km spektakuläre Panoramastraße, ein einzigartiges Kurvenparadies mit traumhaften Ausblicken auf das Dachsteinmassiv und die umliegenden Berggipfel.
Höchster Punkt entlang der Strecke ist der Lienbachsattel mit 1.304 m Seehöhe.
Die ‚Postalm‘ ist mit 42 Quadratkilometern das größte Almengebiet in Österreich; im Winter ein attraktives Skigebiet – im Sommer ein beliebtes Wandergebiet.
Wir hatten mit den vielen Kurven und Kehren unseren Spaß.
Bereits 2020 und 2022 haben wir die Mautstraße und das Almplateau befahren – diesmal kehrten wir in einer der beliebten Hütten ein.
In der ‚Strobler Hütte‘ waren auf der Terrasse Tische für uns reserviert. Auf einem aussichtsreichen Logenplatz zwischen Wolfgangsee und Lammertal auf einer Seehöhe von 1.250 Metern.
Von den Wirtsleuten Liesi und Andy wurden wir herzlich begrüßt und auf uns warteten frisch gekochte, heimische Köstlichkeiten. Das zwei Musikanten uns und die anderen Gäste musikalisch unterhielten, freute uns alle.
Wir genossen die Natur, die herrliche Bergluft und deftige Kulinarik.
Nach zwei Stunden setzten wir die Tour fort. Noch lagen ca. 120 km und ca. 2 Stunden Fahrzeit vor uns.
Hinunter ins Tal, vorbei am romantischen Wolfgangsee. Rechts und links der Bundesstraße parkten Fahrzeuge, während die Insassen den Badestrand aufgesucht hatten, um zu sonnen und sich mit einem Sprung ins klare Wasser des Wolfgangsees abzukühlen.
Zwischen St. Gilgen und dem Mondsee liegt beim ‚Schloß Hüttenstein‘ ein kleiner, mystischer See – ‚Krotensee‘.
Bei Plomberg rückt der Mondsee eng an die Felsen heran, die B 154, Mondseestraße ist hier immer wieder steinschlaggefährdet, weswegen mehrere Schutzbauten notwendig waren.
Die wenigen Stellen, wo geparkt werden konnte, waren durch Fahrzeuge in Beschlag genommen. Genau wie am Wolfgangsee bei Gschwand wird auch hier gerne dem Tauchsport nachgegangen.
Der nächste See, den wir tangierten, war der Irrsee. Bei der Ortschaft Zell am Moos, leuchteten schon von weit her die vielen bunten Sonnenschirme am beliebten Badeplatz des Sees.
Bei Straßwalchen waren die riesigen Lagerflächen mit Neuwagen nicht zu übersehen.
‚Lagermax – Together in Motion‘ – der Spezialist in Sachen Fahrzeugüberstellung: Gesamtlagerfläche in Straßwalchen und fünf weiteren Niederlassungen 2.000.000 m² – jährlich werden 920.000 Fahrzeuge umgeschlagen – gigantisch!
Die nächste, nicht unbekannte Stadt: Mattighofen.
Sitz des Unternehmens ‚KTM‘ – der Oberösterreichische Motorradhersteller war im letzten Jahr wegen seiner Zahlungsunfähigkeit in die Schlagzeilen geraten. Die indische Bajaj-Gruppe ist jetzt Mehrheitseigentümer und stellt die Mittel zur Sanierung zur Verfügung.
Ein riesiges Firmenareal vor den Toren Mattighofens – wie wird es mit KTM weitergehen? Ohne Motorsport ist das Unternehmen wohl nicht überlebensfähig.
Im Zentrum Mattighofens ist die ‚KTM-Motohall‘ nicht zu übersehen – die Highspeed Welt von KTM. Nicht nur ein Museum auch eine Touristenattraktion, die der ACI 2021 besucht hat.
Braunau am Inn, unser nächstes Durchfahrtsziel: vorbei am A. H. Haus mit dem Gedenkstein für die Opfer des Nationalsozialismus. Durch das Alte Stadttor und über den Stadtplatz zur Innbrücke. Hier überquerten wir den Inn, der gleichzeitig auch die Landesgrenze ist.
In der Innstraße sind noch heute die Beschädigungen und Zerstörungen der gewaltigen Hochwasserkatastrophe vom 1. Juni 2016 zu sehen – mehr als 400 Gebäude wurden überflutet und fünf Todesopfer waren zu beklagen.
Gegen vier Uhr erreichten wir unser Tagesziel, das ‚Wagerer’s Hofcafe‘.
Im schattigen Gastgarten war für uns reserviert.
Wir erfreuten uns nicht nur an gekühlten Getränken, auch die Schleckermäuler kamen auf ihre Kosten.
Im Hofcafe werden selbstgemachte, liebevoll verzierte Torten und Kuchen, köstlicher Kaffee und auch die Spezialitäten vom Wagyu Rindfleisch angeboten.
Wir waren aber auch noch aus einem anderen Grund Gäste der Wirtsleute Stefanie und Christian.
Bis es so weit war, durften sich die ACI’ler unter der Anleitung von Dieter, Sarah und Michi am Dart-Wettbewerb vergnügen.
In der Regel wurde die Dartscheibe mal besser, mal schlechter getroffen. Der eine und andere Pfeil flog auch schon mal vorbei.
Die jeweils drei besten Männlein und Frauen haben es ins Stechen geschafft.
Die glücklichen Gewinner waren am Ende:
Michael W. gewann einen Übernachtungsgutschein € 120 – Peter M. einen Geschenkkorb € 60 und Rudi St. einen ACI-Regenschirm € 30.
Und jetzt wird’s richtig spannend!
Das ‘Spofackel’, ein beeindruckendes 22-Kilo-Schwein, wurde im Holzofen in der Rein bei 320 Grad ca. 2 1/2 Stunden lang gegart.
Zusammen mit Kartoffeln, Karotten und Sellerie wurde es von zwei Männern schwitzenderweise in den Gastgarten getragen.
Uns hungerte und so war es nicht verwunderlich, dass es manch einen nicht auf den Sitzen hielt.
Dazu gab’s Semmelknödel, frischen Salat und für die ACI’ler, die kein Spofackel mögen, Rahmschwammerl mit Knödel.
Es wurde geschlemmt und genossen; lecker war’s.
Wieder einmal traf sich eine lustige und nette Gruppe. Wir hatten einen tollen Tag, plauderten, machten Witze und lachten viel und fachsimpelten auch.
Hatte ich was zu berichten? Ja, aber in ungewohnter Weise nicht viel:
Ventilspiel ist ausgebucht – Aumüller/Franken sind Anmeldungen noch möglich – 7. ACI Geburtstag findet im LOKschuppen statt, ob wie gewohnt zu Mittag oder am Abend, ist zu klären.
Am 1. Januar 2026 wird der MG-Beitrag für die Abarthfahrer maßvoll erhöht – Familien-Beitrag bleibt unverändert!
Am Abend teilten wir uns dann auf. Die meisten machten sich auf den Heimweg; 13 Nächtigungsgäste auf den Weg zum ‚Motel Inn‘ in Simbach.
Im ‚Schuster’s haben wir den Tag dann gemütlich bei Wein, Bier, Schnaps und Cocktails ausklingen lassen.
Am Samstag haben wir gemütlich gefrühstückt und dann haben sich drei Paare noch auf den Weg nach Simbach gemacht, während der Rest von uns Richtung Heimat aufgebrochen ist.
Das war unsere ’Spofackel-Tour’.
DANKE
Planung und Organisation: Annemarie, Wolfgang und Jochen
Dart-Wettbwerb: Idee Jochen – Organisation: Dieter, Sarah und Michi
Fotos/Videos: Annemarie, Dieter, Sarah, Susanne, Leah und Jochen
Text: Jochen (ohne KI)
Allen, die uns auf der Tour begleitet haben.
Ciao, bis bald mal wieder.
Wer etwas schreiben möchte, gern im Gästebuch. Freue mich über jeden Kommentar……..
Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Zitate auf anderen Website sind möglich, sofern diese maximal 5 % des Gesamttextes ausmachen, gekennzeichnet und die Quelle (Link) benannt werde.
Ohne Zustimmung des Urhebers ist es nicht gestattet, Fotos/Videos zu kopieren – Urheberrecht ©
26. bis 28. September "Ventilspiel und Steiermark"
Hey, Leute.
Für die Leser-Innen, die das kurze und knappe bevorzugen, hier die wichtigsten Daten unserer 3-Tagestour:
Seit 2019 ist der „ACI“ mit seinen Mitgliedern Stammgast beim „Ventilspiel und Steiermark“- ohne Unterbrechung, auch zu Zeiten von Corona!
Freitag, 26.9. trafen sich zur Mittagszeit 9 Abarth nebst Begleitung im „Gasthaus am See“ am Mondsee.
Anreise zum Gasthof Bräuer in Weißkirchen:
Gasthof See Unterach (477 m) > Pötschenpass (993 m) > Hohentauern (1274 m)
> Shell Zeltweg (659 m) > Weißkirchen (689 m)
Länge: 185 km – Fahrzeit 2:45
Beim Gasthof begrüßten uns die Individualreisenden:
6 Abarth nebst Beifahrer_in.
Shake Hands.
18:30 Steirische Jause
Samstag, 27.9. Frühstücksbuffet,
anschl. fuhr eine Gruppe mit 6 Abarth zum Red Bull Ring, um dem „Ventilspiel“ Spektakel beizuwohnen.
Die andere Gruppe unternahm eine Tour in das Weingebiet der Südsteiermark:
Gasthof Bräuer (689 m) > Schloss Seggau (350 m) > Herzerlstraße (427 m) > Weinebene/Passhöhe (1668 m) Stift Seckau (844 m)
Länge: 286 km – Fahrzeit 4:09
19:00 3-Gänge Menü (Steirisches Buffet)
Sonntag, 28.9. Frühstücksbuffet
Nach kurzer Verabschiedung von den Wirtsleuten Barbara und Joachim individuelle Heimreise.
Das soll es gewesen sein. Uns hat’s Spaß gemacht und wir sehen einer Fortsetzung gerne entgegen.
Ciao Jochen
Hey, Leute.
Und hier der ausführliche Bericht – ich freue mich, wenn ihr mich auf meiner Reise begleitet.
Seit 2019 ist der „ACI“ mit seinen begeisterten Mitgliedern regelmäßig zu Gast – und das ohne Unterbrechung, sogar während der Corona-Zeit! Der Grund dafür ist die aufregende Rennatmosphäre auf dem Red Bull Ring, der unverwechselbare Duft von Gummi und Benzin.
Wir erleben die herzliche Gastfreundschaft der Steiermark in unserem beliebten „Gasthof Bräuer“. „einkehren….entspannen….sich wohlfühlen“
Freitag, 26. September
9 Abarth und 16 Personen trafen sich im „Gasthaus See“ am Mondsee, bei etwas trübem Wetter, zur Mittagszeit.
Herzliche Begrüßung und die ersten üblichen Benzingespräche.
Die Speisekarte versprach regionale, frisch zubereitete Essen.
Ein Widerstehen oder zurückhalten schier nicht möglich.
Gestärkt traten wir dann unsere Tour an, zunächst durch das landschaftlich traumhafte Salzkammergut mit dem Wolfgangsee. Dass der Herbst Einzug gehalten hat, war am gefärbten Laub der Bäume nicht zu übersehen.
Über den Pötschenpass und die Hohentauern.
In Zeltweg bekamen unsere Abarth neuen Kraftstoff, um für die geplante Tour am Samstag gerüstet zu sein.
Nur wenige Kilometer noch und dann erreichten wir unser Tagesziel, den „Gasthof Bräuer“.
Barbara und Joachim hießen uns herzlich willkommen!
Nach einem kurzen Checkin entspannten wir uns in den individuellen Wohlfühlzimmern.
Gegen 18:30 trafen wir uns in der Braustube zur fast schon traditionellen „Steirischen Jause“. Dazu ein frisch gezapftes Gösser oder einen leckeren Weiß- oder Rotwein aus dem Weinkeller, der so manche Schätze beherbergt.
Gemütlich war’s mal wieder und wir hatten viel zu erzählen.
Samstag, 27. September
Der Tag des „Ventilspiels“ oder der Tour in das südsteirische Weinland.
Die Wahl fiel manch einem nicht leicht.
6 Abarthisti plus Beifahrer_in machten sich in der Früh auf zum Red Bull Ring – Michi übernahm die Organisation und Dani durfte schießen, was die geliebte Fuji hergibt.
10 Abarthisti und 7 Krieger_innen folgten mir auf der geplanten Tour.
Beim Start war es noch trocken. Schon bei der Auffahrt zum „Gaberl“ fing es an zu regnen und ab der Passhöhe Nebel ohne Ende, teilweise war die Straße rutschig bei Temperaturen unter 10 Grad. Unsere Abarth mussten etwas gezügelt werden.
Erster Halt war das Schloss Seggau bei Leibnitz. Weithin sichtbar auf einem bewaldeten Hügel. Bis ins 20. Jh. Sitz der steirischen Bischöfe. Heute ein beliebter Urlaubsort mit dem größten Seminar-und Kongresszentrum der Südsteiermark.
In einem Turm der Schlossanlage befindet sich die größte historische Glocke der Steiermark. An jedem Sonntag oder kirchlichen Feiertag wird um 10 Uhr die Glocke von vier kräftigen Männern händisch geläutet.
Also Jungs: beim nächsten Besuch übernehmen wir die Arbeit – sind genug Kräftige unter uns.
Auf vielen engen und kurvenreichen Straßen durch das Südsteirische Weinland erreichten gegen Mittag die „Herzerlstraße“, unmittelbar an der slowenischen Grenze, ein beliebtes Ausflugsziel und Fotomotiv.
Jedoch wurden wir enttäuscht, erstens kann die „Herzerlstraße“ nicht befahren werden und zweitens ist das Objekt nur von einer Aussichtsplattform zu sehen; dafür hätten wir 5 pro Person zahlen müssen – haben wir nicht!
Im Weinlokal genossen wir eine kleine Brotzeit und entschieden uns, keinen Wein zu trinken, da wir noch fahren mussten.
Wir setzten uns in unsere Knallbüchsen. Die Passanten, die uns begegneten, winkten uns freundlich zu. Durch die Weinberge, die Lese hat bis jetzt nicht überall stattgefunden. So leuchteten uns die blauen Trauben entgegen.
Durch das bei Urlaubern bekannte Sulmtal, vorbei an Deutschlandsberg, die Schilcherstadt. Der Schilcher ist ein besonderer Wein; entweder man mag ihn oder man mag ihn nicht. Von der Burg Deutschlandsberg hat man eine geniale Aussicht in die Weststeiermark.
Nach Deutschlandsberg die „Weinebene“ hinauf wurde es wieder neblig – schade, so hatten wir kaum Ausblicke auf die Berge der Koralpe und den Lavanttaler Alpen.
Die vielen engen Kurven und Kehren animieren uns zum Gas geben, soweit es die Sicht zugelassen hat, machten wir davon auch Gebrauch.
Unser drittes Tagesziel: „Seckau“. Bekannt vor allem durch die Benediktinerabtei.
Wie man auch zu den Religionen stehen mag, aber die kirchlichen Gebäude, wie diese Benediktiner Abtei sind schon sehr beeindruckend.
Bekannt ist die „Konditorei Regner“ – der Zuckerbäcker. Die Seckauer Lebkuchen genießen einen hervorragenden Ruf.
Für uns Grund genug, die Torten und Lebkuchen zu vernaschen.
Wir hatten nur noch wenige Kilometer bis zu unserem Domizil.
Hinter uns liegen knapp 280 erlebnisreiche Kilometer – schee war’s.
Ach ja, das „Ventilspiel“! Diejenigen, die auf dem Ring waren, sind begeistert und haben viele wunderbare Eindrücke mit nach Hause gebracht.
Das Max am Rad-Kriterium teilgenommen hat, erwähne ich gerne an dieser Stelle.
Um 19 Uhr trafen wir uns in der liebevoll eingerichteten „Wirtsstub’n“, die mit Holzvertäfelungen und einem gemütlichen Kachelofen besticht.
In der wohlriechenden „Kuchl“ hat Barbara ein wunderbares 3-Gänge-Menü für uns gezaubert: Wir starteten mit einer köstlichen Kürbiscremesuppe, gefolgt von einem herzhaften Backhendl. Der Hauptgang war ein absoluter Genuss mit Schweinsbraten, Knödeln und Kartoffeln, dazu gab es eine Auswahl an verschiedenen Salaten. Zum Abschluss verwöhnte uns Barbara mit einem leckeren Apfelstrudel und einer Marillenroulade. Alles war einfach hervorragend, und wir haben es uns richtig gut gehen lassen!
Bei Barbara und Joachim bedankte ich mich mit einem wunderschönen Blumenstrauß für die liebevolle Gastfreundschaft und Bewirtung über 7 Jahre. Für meinen Teil kann ich nur sagen: wir haben uns hier sauwohl gefühlt und jede Stunde genossen. DANKE.
Für ihre weite Anreise, bis zu über 700 km erhielten Thomas, Dieter und Dani ein kleine Anerkennung.
2026 legen wir eine Pause ein, aber 2027 kommen wir wieder.
Sonntag, 28. September
Ein vorläufiges letztes Mal genießen wir das herrliche Frühstück.
Gruppenfoto mit Barbara und Joachim und auf Wiedersehen………………
Robert, Peter, Rainer, Timo, Christine, Kurt, Annemarie, Carlo und ich machten uns gemeinsam auf den Weg nach Hause und überquerten den „Sölkpass“. Dieser wunderschöne Gebirgspass führt durch die Schladminger Tauern und erreicht an der Passhöhe 1788 Meter.
Vielen Dank, dass ihr dabei wart – die drei Tage waren wirklich unvergesslich!
Ein ganz besonderer Dank geht:
an Michael für die großartige Organisation auf dem RBR und
an Dani für die fantastischen Fotos, die er dort gemacht und mir exklusiv zur Verfügung gestellt hat.
Danke auch an Annemarie, die mich bei der Planung unterstützt hat.
Fotos/Video: Dani, Annemarie und Jochen
Text: Jochen (ohne KI!)
Ciao euer Jochen
„Drive Abarth and be happy“
Wer etwas schreiben möchte, gern im Gästebuch. Freue mich über jeden Kommentar……..
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17. bis 19. Oktober "Aumüller und Franken"
Hey, Leute.
Für euch, liebe Leser-Innen, eine kurz gefasste Chronik des Autohauses Aumüller GmbH.
- Leo Aumüller geboren 1938
- bereits mit 12 Jahren erkannte er die Fähigkeiten zum Kfz-Mechaniker
- 1956 nach erfolgreichem Abschluss seiner Lehre, ging Leo als Geselle nach Stuttgart
- zu dieser Zeit erwischte Leo den Rennbazillus
- bei dem Fiat-Händler in Stuttgart durfte Leo die Abarth 750 reparieren und auf dem Killesberg Probe fahren. Bei einem Lohn von 400 DM war ein Abarth nicht finanzierbar. Also musste ein Unfall beschädigter Fiat 600 herhalten, den Leo selbst frisierte. Beim Verkauf erzielte der „Pseudo-Abaarth“ beachtliche 4.500 DM. Leo kehrte nach Schönbrunn zurück, um den Fiat-Betrieb aufzubauen.
- Bei dem Bergrennen am Kappeler Berg Anfang der 60-er gewann Leo mit einem Fiat 1500 vor einem 3,8 Liter Jaguar den Klassensieg.
- 1963 machte sich Leo mit einem Lehrling in Schönbrunn selbstständig – Tankstelle und Werkstatt kamen hinzu und mit der Reparatur und dem Verkauf von Fiat-Automobilen machte er sich einen guten Namen über Schönbrunn hinaus.
- 1965 offizieller Fiat-Händler.
- 1970 Vergrößerung der Werkstatt und ein neuer Verkaufsraum.
- 1973 kaufte sich Leo seinen ersten Abarth, einen weißen 850 TC Berlina.
- Mitte der Siebziger fanden über 250 Neuwagen jährlich einen neuen Besitzer. Umwandlung in eine GmbH und die MV-Augusta Motorrad-Vertretung kam hinzu.
- Leo hatte mit seiner Frau Hedwig die tatkräftige kaufmännische Unterstützung im Büro.
- Bis Anfang der 80-iger war Leo mit seinen modernen Rennwagen erfolgreich.
- 1988 erreichte Leo mit einem Abarth 1000 TC BJ 1965 den 1 Platz und bei der Steigenberger GT-Championship den 2. Platz ,´mit einem Abarth 1000 Bialbero GT BJ 1961. Beide Abarth wurde in seinem Betrieb restauriert und für die Rennen vorbereitet.
- 1989 begann die älteste Tochter Margit eine Lehre als Kfz-Mechanikerin.
- 1991 Abarth World Meeting auf Kloster Banz mit 40 Abarth aus der ganzen Welt.
- 1995 legte Margit die Meisterprüfung als Beste der Handwerkskammer Oberfranken ab.
- 1996 trat Margit in die Geschäftsführung ein.
- 1996 Internationales Abarth-Treffen bei der Eifel-Klassik am Nürburgring, organisiert von der Aumüller GmbH.
- 1998 Teilnahme an der Mille Miglia mit einem Abarth 750 Double Bubble, BJ 1957. Der Traum wurde von den Töchtern als Geschenk zur silbernen Hochzeit erfüllt.
- 1998 Eröffnung eines neuen Ausstellungsraumes und Vergrößerung der Werkstatt.
- Mitte 2000 endete die Zusammenarbeit mit der Fiat AG, da durch die vielen Händlernetz-Umstrukturierungen und die neuen Bedingungen nicht mehr akzeptabel war.
- Dennoch kann sich die Firma bis heute als freundlicher und kompetenter Partner nicht nur der Autoenthusiasten behaupten.
- Und das Autohaus Aumüller GmbH ist das Mekka für viele Autoclubs.
Text: Jochen
Ciao Jochen
Hey, Leute. Ein etwas ausführlicher Bericht über unsere Tour vom 17. bis 19. Oktober.
Ich freue mich, wenn ihr mich auf meiner Reise begleitet.
17. Oktober
Individuelle Anreise der Teilnehmer aus Österreich, Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen.
Teilweise über 400 km Anfahrtsweg – Respekt!
Auf Wunsch der Mitglieder wurde eine 3-Tagestour in das Frankenland organisiert, um:
- das Autohaus Aumüller und
- das Weinland Franken kennenzulernen.
Annemarie, Carlo und ich machten uns gegen Mittag auf die Reise. Kurz vor Nürnberg der Verkehrshinweis, „Stau auf der A3“, mindestens 30 Minuten Verzögerung. Wir bemühten das Navi, das uns über die B8 zum Ziel Schwarzach am Main führte. In Iphofen machten wir einen Stopp. Iphofen hat sich durch den Weinanbau auch überregional einen Namen gemacht. Wir schlenderten durch die romantischen Gassen und bewunderten die wunderschön renovierten Häuser in der historischen Altstadt. Sehenswert die Stadtpfarrkirche, die gute erhaltene Stadtmauer und das bekannte Rödelseer Tor.
Es hat sich gelohnt, auch wenn der Aufenthalt nur kurz war.
Gegen 16 Uhr erreichten wir unser Ziel, das „Flair Hotel Zum Benediktiner“ in Schwarzach am Main. Angekommen, eingecheckt und in einem Café die bereits angereisten Mitglieder begrüßt. Es war echt schön, alle wiederzusehen, und die Freude war riesig!
Am Abend trafen wir uns im Gasthaus „Zum Benediktiner“, die fränkische Küche kennenzulernen und einen Schoppen Wein oder ein Pils im Steinkrug zu genießen.
Kultureller Mittelpunkt und touristischer Anziehungspunkt ist die über Bayerns Grenzen hinaus bekannte Benediktiner-Abtei. Mit den vier wuchtigen Türmen ist die Abtei weithin sichtbar im Maintal. Schwarzach ist der ideale Ort, um das Weinland Franken mit seinen bekannten Städten kennenzulernen.
18. Oktober
Nach einem ausgiebigen Frühstück machten sich die „Autonarren“ auf die 45-Minuten-Fahrt zum „Autohaus Aumüller“ in Schönbrunn.
Leo Aumüller besitzt eine der größten und vielseitigsten Abarth-Klassiker-Sammlungen. Weitere Sammlungen besitzt Guy Moerenhout in Lier. 2022 hat der japanische Geschäftsmann Shiro Kosaka die bis dahin wohl größte Abarth-Sammlung von „Engelbert Möll“ gekauft – sie ist öffentlich nicht zugänglich.
Wir wurden vom „Chef“ und seiner Tochter, Margit Aumüller, herzlich willkommen geheißen und mit staunenden Augen betraten wir die erste Halle.
Da stehen sie, die Raritäten, eins schöner als das andere und in einem Top-Zustand. Alle originalgetreu restauriert; komplett zerlegt, original wieder aufgebaut und fahrfertig sind auch alle.
So finden sich in Aumüller’s einzigartigen Sammlung Gustostückerl wie dem OT 2000, von dem es nur 3 Stück auf der Welt gibt. Außerdem das Abarth Lufthansa Coupe, ein Prototyp, der von der Scuderia Lufthansa gefahren wurde. Bem.: die Lufthansa würde das Coupe gerne zurückkaufen.
Fiat 508 Balilla (das erste Fahrzeug mit hydraulischen Bremsen und 12 V Anlage), Lancia Stratos, Lancia 037, Fiat 124 Abarth Stradale, Fiat 131 Abarth Stradale, Fiat Abarth Bialbero, Autobianchi A 112 Abarth, Fiat Abarth Record Monza, Fiat 1300 OT, Simca Abarth 2000 und 1300, Fiat Abarth 1000 TCR, Fiat Abarth 2000 America, Fiat Dino und Ferrari Dino und viele mehr.
Wir hörten Leo Aumüller interessiert zu, wenn er seine Geschichten zu dem einen oder anderen Abarth zum Besten gab.
Als Rennfahrer machte er in den 60er und 70er Jahren auf sich aufmerksam. An die Siege erinnern die vielen Pokale, die im Verkaufsraum zu sehen sind.
Und er war Frühaufsteher, weil er am Renntag abends wieder heimfuhr, um am nächsten Morgen erneut in der Firma zu arbeiten.
Nur einmal kam Leo Aumüller zu spät, als er seine drei Abarths unter anderem einen 850 TC und 1000 TCR von Carlo Abarth signieren lassen wollte. Leo Aumüller stand vor dem Anwesen von Carlo Abarth, als der Arzt ihnen sagen musste, dass Carlo Abarth den Aumüllers den Gefallen nicht mehr machen können.
Leo Aumüller war und ist immer noch ein Perfektionist.
Mit seinen Erzählungen hat er uns die Klassikerwelt näher gebracht. Noch heute lebt er die Marke ABARTH mit Leidenschaft.
Zu Mittag versammelten wir uns mit der Familie Aumüller im „Gasthaus und Brauerei Wernsdorfer“. Eine urige Gastwirtschaft mit traditioneller fränkischer Küche.
Ohne Übertreibung kann ich feststellen, dass wir mit der Familie Aumüller einen interessanten und unvergesslichen „Abarthday“ erlebt haben.
Nach über drei Stunden, die wie im Fluge vergingen, machten wir uns auf den Weg nach Schwarzach. Dort trafen wir uns mit Annemarie, Bea und Simonetta, die mit ihren Vierbeinern auf uns warteten. Gemeinsam fuhren wir dann nach Volkach.
Die „Weinstadt Volkach“ lockt mit einer über 1100-jährigen Geschichte mit seinem historischen Stadtkern Menschen aus nach und fern in die Altstadt.
An diesem Wochenende fand die „Volkacher Genuss- und Flaniermeile“ statt. Flanieren, probieren, stöbern und shoppen. Wir genossen bei schönem Herbstwetter die fränkische Gastfreundschaft und Gemütlichkeit – ein kulinarisches Erlebnis.
Zu viert machten wir uns auf zur Mainschleife. Von der „Vogelsburg“ einem ehemaligen Kloster, genießt man einen herrlichen Blick auf die Mainschleife. Übrigens, die einzige Stelle am gesamten Main, an der der Fluss eine Schleife macht.
Den Abend verbrachten und erlebten wir im Gasthaus „Zum Benediktiner“. Mit einem typischen, fränkischen „Schäufele“ mit Knödel, dazu ein frisch gezapftes Pils im Steinkrug oder auch einem Schoppen Wein ließen wir bei angenehmer Unterhaltung den erlebnisreichen Tag ausklingen.
19. Oktober
Start um 9 nach einem Genießer-Frühstück über Bamberg zum Gasthaus „Bärenschlucht“ bei Pottenstein.
Die Route führte uns durch die wunderschöne Fränkische Schweiz, die mit ihren engen, kurvenreichen Tälern nicht nur Abarth-Fans, sondern auch Biker begeistert.
Für die 136 km haben wir eine angenehme Fahrzeit von 2:25 Stunden eingeplant.
Im Gasthaus „Bärenschlucht“ erlebten wir allerdings eine Enttäuschung: unsere Vierbeiner waren nicht willkommen.
Kurze Beratung. Im Gasthof „Goldene Krone“ in Pottenstein wurden wir herzlich begrüßt und die Speisen waren mehr als köstlich.
Das Felsenstädtchen Pottenstein mit seiner historischen Altstadt (Fachwerk), eingerahmt von mächtigen Dolomitfelsen und unterhalb der Burg Pottenstein ist auch für die Tropfsteinhöhlen bekannt.
Hier trennten sich unsere Wege.
Fazit: Das war ein harmonisches, interessantes und spannendes Wochenende.
Ein großes Dankeschön an euch alle – ohne eure Teilnahme wäre ein „Come together“ einfach nicht möglich.
Ein besonderer Dank geht auch an Lutz für die tollen Tipps zur Tour durch die Fränkische Schweiz.
Wie gut die Mitglieder zueinander stehen und sich gegenseitig helfen, haben wir an zwei schönen Beispielen gesehen: Rudi hat man beim Kauf einer neuen Batterie geholfen und Günni’s Geräuschproblem am Compe konnte auch geholfen werden.
Einfach super – die ACI Gemeinschaft lebt – DANKE!
Text: Jochen (ohne KI!!)
Fotos/Videos: Annemarie, Flo, Wolfgang und Jochen
Ciao euer Jochen
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Buon Giorno, liebe Leser*innen.
15. November "ACI - 7. Geburtstag"
„Liebe Leser_innen“
„Das verflixte siebte Jahr“
Willkommen zur Ausgabe 2025 unserer Club-Zeitung, die auf der Website unter NEWS hinterlegt ist. Habt ihr schon mal vom “verflixten siebten Jahr” gehört? Der Volksmund sagt ja, dass es in Beziehungen oft zu Trennungen kommt. Aber stimmt das wirklich?
Für alle, die es vielleicht nicht wissen: Ich habe den Abarth Club Innviertel am 15. November 2018 gegründet. Wir sind also im siebten Jahr unserer Partnerschaft. Und wenn man sich mal die Statistiken anschaut, dann ist das siebte Jahr für Partnerschaften gar nicht so kritisch. Laut dem Statistischen Bundesamt haben sich im Jahr 2020 die meisten Partnerschaften nach sechs Jahren getrennt.
Mein Fazit: Wir haben die sieben Jahre super gemeistert! Ich bin mit dem, was wir erreicht haben, sehr zufrieden und freue mich auf weitere Jahre! Kurz gesagt: “Ich bin noch nicht fertig!”
Am Samstag, den 15. November, unserem Gründungstag – das ist übrigens auch das Geburtsdatum von Carlo Abarth – haben wir mit 50 geladenen Mitgliedern im LOKschuppen in Simbach am Inn gefeiert.
Die Räumlichkeiten, in unserem Fall der Wintergarten und der Salon, sind einfach perfekt für Festlichkeiten dieser Art. Das gemütliche Ambiente, die Dekoration in den Farben des Landes, wo unsere Lieblingsmarke gegründet wurde, und die festliche Tischdekoration haben die Geburtstagsgäste in Feierlaune versetzt.
Mit Freude und Stolz konnten Maximilian, mein Co-Moderator und treuer Begleiter seit sieben Jahren, unsere Club-Mitglieder begrüßen und mit einem Glas Prosecco, gesponsert von Oliver Zeiler, dem Chef des Hauses, auf die erfolgreichen zurückliegenden Jahre anstoßen.
Nach einer kurzen Begrüßung haben wir uns durch die kleine, aber feine Menükarte gekostet und uns auf die köstlichen Spesen gefreut. Ich glaube, jeder hat etwas gefunden, das ihm schmeckt.
Nach dem Essen ist es schön, eine Zigarette zu rauchen, oder? Wir haben also nicht nur eine kleine Pause eingelegt, um zu rauchen, sondern hatten auch sonst viel zu erzählen. Langweilig wird uns hier bestimmt nicht!
Bea hat uns mit ihren köstlichen Lebkuchen aus ihrer Hobby-Konditorei verwöhnt – wir waren total begeistert! Vielen lieben Dank, Bea!
Ein großes Dankeschön an Andi, Annemarie, Michael, Rudi, Simonetta, Susanne und Wolfgang für euer außergewöhnliches Engagement! Eure Unterstützung bei den verschiedenen Treffen mit Touren war wirklich super. Als kleines Dankeschön gab’s ein Präsent für euch.
Üblich ist im Berufsleben nach 10, 20 usw. und im allgemeinen nach 5, 10 usw. die Jubilare zu würdigen und zu feiern.
Da wir kein üblicher, normaler Club sind, machen wir einen unüblichen Schritt und würdigen die Mitglieder, die sich 2018 dem ACI angeschlossen haben:
Thorsten M., David E., Robert D., Maximilian L. und Annemarie.
Es war mir eine Freude, mich mit einem attraktiven Glasrahmen und Strauß Blumen zu bedanken.
Dann folgte mein Bericht über die Finanzen des Clubs. Anm.: wir sind kein eingetragener Verein. Dennoch halte ich es für wichtig, die Mitglieder auch darüber zu informieren!
In der Einladung hatte ich Veränderungen für 2026 angekündigt – u.a.: „auf zu neuen Ufern“.
Will heißen: wir steuern bei drei TOP-Treffen, mit jeweils drei Übernachtungen, neue Ziele an, siehe auch unter „Termine“.
Böhmen und Sachsen/Thüringen – Italien und Schweiz – Schwarzwald und Elsass. Das wird spannend!
Nach fünf Jahren wird der Club-Beitrag ab 2026 für die „Aktiven“ maßvoll erhöht.
Das offizielle Programm endete mit einem Videoclip aller Mitglieder, aktiv wie auch passiv und Ehrenmitglieder.
Maximilian und ich bedankten uns herzlich für die feierliche, harmonische und interessante Geburtstagsfeier und freuen uns schon jetzt auf ein gesundes Wiedersehen beim “Neujahrsempfang” im Januar 2026.
Text: Jochen (ohne KI!!)
Fotos: Annemarie, Bea und Doreen.
Ciao euer Jochen
„Drive Abarth and be happy“
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