Galerie 2023

Neujahrsempfang 15. Januar 2023

Buon Giorno, Abarthisti.

„Kommen – genießen – gewinnen“, das Motto unseres ersten Treffens im neuen Jahr.

Nach 2 Jahren Abstinenz, Corona bedingt, trafen sich die Mitglieder in familiärer Atmosphäre im „Schöffberger“ in der Dreiflüssestadt Passau.

Ein stylisch und authentisches Café/Bistro im Stil der 50er und 60er Jahre in einem ehemaligen Schuhgeschäft. Die Location besticht durch seinen Vintage Charme. Kuschelige Nischen mit Mini Sofas und speziellen Plätzen in den früheren Auslagen. 

Wir gastierten bei Anton, dem Gastronom, als geschlossene Gesellschaft.

Lukullisch erwartete uns ein „italienisches Buffet“. Von herzhaft und pikant bis süß. Von warm bis kalt: Minestrone, Lasagne, feinster Parmaschinken, Salami, Räucherlachs, Parmesan, Vittelo Tomato, Profiteroles, hausgebackenes Weißbrot.

Schon wenn man von der Autobahn kommt, ist von weitem der die Stadt überragende Dom zu sehen.

Die Stadt Passau hatte mir eine Ausnahmegenehmigung (gegen Gebühr) ausgestellt, dass wir, mit unseren Fahrzeugen, auf dem Residenzplatz parken durften.

Von der Schanzlbrücke kommend steuerten wir durch enge, Kopfstein gepflasterte Gassen die Altstadt an. Am linksseitigen Donauufer die über der Stadt, man ist geneigt zu sagen, schwebende, mittelalterliche Veste Oberhaus. Der werden wir bei einem späteren Treffen einen Besuch abstatten.

Die Stadt hat schon etwas Besonderes – das Venedig Bayerns? Und sie ist eine Stadt der Superlative. Im Passauer Dom ertönt die größte Kirchenorgel der Welt. Das Flair der jungen Altstadt hat schon so manchen verzaubert. Und das Dreiflüsse-Eck ist weltweit die einzige Stelle, an der drei Flüsse aus drei verschiedenen Himmelsrichtungen kommend, zu einem Fluss zusammen fließen.

Wir erreichten bald einen der zentralsten Plätze der Altstadt und wahrscheinlich auch den schönsten, an der Rückseite des prächtigen, barocken Doms. Der Platz erhielt seinen Namen von der fürstbischöflichen Residenz, die den Platz nach Süden begrenzt.

Die ersten Gäste waren schon eingetroffen und warteten mit aufgespannten ACI Taschenschirmen an der Fassade der Residenz.

Kurzes und freundliches Hallo und „Schön, dass wir uns wiedersehen ….“

Durch eine schmale Gasse, rechter Hand der mächtige Dom und links die Residenz, mit einem schief eingebauten Fenster (wie Günni bemerkte) überquerten wir den Domplatz, um dann in der Luragogasse das Café/Bistro zu erreichen.

Es ist, neben dem benachbarten Café Anton (ein und derselbe Besitzer), eines der beliebtesten Cafés in Passau, auch von den Studenten gern besucht.

Von Anton und seinen Fräulein (diesen liebevollen Hinweis liest man auf der Rechnung) wurden wir herzlich begrüßt. Wir können uns schon fast als Stammgäste bezeichnen.

So nach und nach trafen alle Gäste ein und jeder suchte sich seinen Platz (eingangs beschrieben) und Tischnachbarn.

Mit einem Aperitif begrüßte ich die gut gelaunte Gesellschaft auch mit dem Wunsch auf ein gutes neues Jahr.

Damit war auch das Buffet eröffnet. Die mit dem größten Hunger (Appetit) konnten es kaum erwarten……… Ich halte mich zurück, um über die feinen Köstlichkeiten zu schreiben. Wir haben die italienische Kulinarik genossen, ein Fest für Augen und Gaumen.

Nachdem wir uns gestärkt hatten, das nächste Highlight. Tombola mit 50 Preisen im Wert ca. EUR 1.000. Hauptpreis: 1 Breil Abarth Quarz Chronograf – Flo war der Glücksvogel – Gratulation!

Anschließend stellte ich die 3. Ausgabe unserer Club-Zeitung vor; ein Rückblick unserer Aktivitäten in 2022. Die Mitglieder, die heute nicht live dabei waren, erhalten die Club-Zeitung per Post.

Es folgte ein kurzer Ausblick auf zwei anstehende Treffen im Februar und im Mai. Mehr wird heute aber nicht verraten.

Am späten Nachmittag löste sich die Gesellschaft peu à peu auf. Der ganz harte Kern schlenderte noch durch die romantischen Gassen der Altstadt, vorbei an Souvernirläden, kleinen Fachgeschäften, Lebkuchenbäckerei, Ateliers und letztendlich durch die Fußgängerzone, die den Namen auch verdient. Bis wir dann noch in einem erst vor wenigen Monaten eröffneten Bistro auf einen Absacker eingekehrten.

Ein großes Dankeschön den Gönnern, die die Tombola unterstützt haben: Annemarie – David – Maximilian – Steven – Wolfgang und noch ein Jemand.

Das war ein schöner Start ins neue Jahr mit netten Gästen und kurzweiliger Unterhaltung.

Danke allen, die dabei waren.

Was wollen wir mehr? So kann es 2023 gern weitergehen!

Bis demnächst.🙋‍♂️🦂

Ciao

Jochen

Text: Jochen

Bildmaterial: Federico, Flo und Jochen

Life is better with Abarth!

Wer etwas schreiben möchte, gern im Gästebuch. Freue mich über jeden Kommentar……..

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Zitate auf anderen Website sind möglich, sofern diese maximal 5 % des Gesamttextes ausmachen, gekennzeichnet und die Quelle (Link) benannt werden.

München, 19. Februar 2023

Buon Giorno, Abarthisti.

„Staunen – schlemmen – genießen“

Dem Lockruf „München mag dich“ konnten wir nicht widerstehen. Also machten wir uns am Sonntag, 19. Februar auf nach München.

Da wir ein Auto affiner Club sind, gestattete sich das Kreativteam und meine Wenigkeit, die Mitglieder in die „BMW Welt“ zu verführen.

Lt. Programm war das Café „CooperS“ als Treffpunkt auserkoren.

Irgendetwas musste das Parkhaus aber haben, dass einer nach dem anderen sein Fahrzeug parkte und sich zu bereits Angereisten hinzugesellte. Na ja, was soll’s. Haben wir uns den vielleicht kostspieligen Aufenthalt im Café erspart – dabei war der Eintritt in der „BMW Welt“ frei!

Die BMW-Welt ist ein Ausstellungs-, Auslieferungs- und Veranstaltungsort in München und steht in unmittelbarer Nähe zum BMW-Vierzylinder, dem BMW Museum sowie dem Olympiapark.

Von der futuristischen, unverwechselbares Architektur muss man begeistert sein. In der Ausstellung sind Modelle aller Marken der BMW Group zu besichtigen.

Ich war beeindruckt: Es ist eine fantastische Inszenierung der aktuellsten Modelle von BMW und BMW M bis Mini und Rolls-Royce. Mit faszinierenden Effekten erleben die Modelle ihren großen Auftritt.

Schlussendlich traf man sich dann doch noch in einem Café.

Anschließend kurze Fahrt zum Gasthaus „Zum Maibaum“. Im Nebenzimmer war für uns reserviert und wir durften sogar noch einen zusätzlichen Tisch und Stühle aufstellen, da der Platz für die Hungrigen nicht reichte.

Uns erwartete ein Mix aus bayerisch / kroatischer Küche – hier kocht die Wirtin noch selbst. Die Gerichte werden frisch zubereitet.

Wir staunten nicht schlecht: reichliche Portionen, zum satt werden, Preise (sehr günstig) und eine sehr freundliche Bedienung.

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen. 

Die Zeit verging sehr schnell, auch durch die unterhaltsame Gesellschaft.

Mit dem obligatorischen Welcome-Package begrüßte ich mit Freude zwei neue Mitglieder, die den Weg zu uns gefunden haben, durch Mundpropaganda und www.

Dann machten wir uns auf den kurzen Weg zur „Motorworld“.

Dann stand sie vor mir: die beeindruckende, unter Denkmalschutz stehende Lokhalle auf dem Areal des ehemaligen Ausbesserungswerkes der Deutschen Bahn. Gigantische Ausmaße: 185 Meter lang, 90 Meter breit und bis zu 18 Meter hoch.

Mit der Eröffnung 2021 ist die Motorworld eine automobile Erlebniswelt in neuer Dimension.

Du findest: über 30 der wertvollsten Fahrzeugmarken. Shops, in denen Lifestyle, Accessoires und Zubehör, aber auch Kunst, Antiquitäten und vieles mehr angeboten wird. Diverse gastronomische Betriebe bereichern die Motorworld Szene.

Außerdem das 4-Sterne-Hotel „Ameron“ und die bekannte „Zenith-Halle“ wie auch das „Kesselhaus“.

Das Highlight sind sicher die 111 Glasboxen, in denen Oldtimer und exklusive Sportwagen präsentiert werden.

Kurzum: Ein besuchenswertes Highlight für Liebhaber und Freunde von Fahrkultur und Lifestyle.

Mein Fazit und das Feedback der Mitglieder: 

„Einfach klasse – der Ausflug nach München hat sich gelohnt!“

Danke allen, die dabei waren. Was wollen wir mehr? So kann es 2023 gern weitergehen!

Bis demnächst.🙋‍♂️🦂

Ciao

Jochen

Text: Jochen

Bildmaterial: Flo und Jochen

Life is better with Abarth!

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„Retro Classics“ Stuttgart, 23. bis 26. Februar 2023

Buon Giorno, Abarthisti.

‚Retro Classics ®Stuttgart‘

Vom 23. bis 26. Februar fand in den Stuttgarter Messehallen die wahrscheinlich weltweit größte Ausstellung von Oldtimern, Youngtimern und Liebhaberfahrzeuge statt.

Es ist der Treffpunkt für Liebhaber automobiler Legenden aus vergangenen Tagen. Präsentiert werden sehenswerte Raritäten aus allen Epochen der Automobilgeschichte.

Etwa 1.500 nationale und internationale Automobilhersteller, Händler, Sammler und Spezialisten für historische Automobilraritäten zeigen das ganze Spektrum automobiler Klassiker.

Zu bestaunen waren auf 140.000 m², 7 Hallen bis zu 4.000 Fahrzeuge, Accessoires und Zubehör und vieles mehr.

Die Retro Classics finden jährlich statt, Fortsetzung im Februar 2024.

Unsere Mitglieder Thorsten Müller, Vizepräsident DAVC e. V., Armin, Dani und Timo aus der Schweiz, allesamt leidenschaftliche Klassiker-Liebhaber haben die Messe besucht und uns die folgenden Fotos zur Verfügung gestellt, die uns einen eindrucksvollen Überblick über die ausgestellten Fahrzüge vermitteln.

Dafür sage ich herzlichen Dank.

Ciao

Jochen

Text: Jochen. 
Bildmaterial: Armin, Dani, Timo

 

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„Preview Abarth 500e in Wien 7. März 2023

Buon Giorno, Abarthisti.

Austria Premiere Abarth 500e

Gestern fand im exklusiven Rahmen des „THE SPACE“ by Wirtschaftsbund in Wien die Österreich Premiere des Abarth 500e statt. Zahlreiche Gäste sind der Einladung gefolgt. Auch Max und ich waren vor Ort.

Herzlichst begrüßt wurden wir von Sebastian Haböck (Marken Direktor), Jasmin March (Marketing Managerin) und Martin Schlorhaufer (Produkt Manager).

Die Spannung stieg, als die Hüllen fielen und Martin begleitet vom Abarth typischen Sound und Beifall, aus dem Auto stieg. Da steht er nun. Im markanten und mutigen Sportlook, das stylische Design ist gelungen.

Ich bin angenehm überrascht. Kein Vergleich zu den Fotos, die uns vom Internet bekannt sind.

Maskuliner Auftritt mit 24 mm längerem Radstand, 60 mm breiterer Spur. Gewichtsverteilung vorne 57 %, hinten 43 % – der Abarth liegt satt auf der Straße. All das, auch im Zusammenspiel mit den technischen Daten, 113 kW (155 PS), 235 Nm vermittelt unmittelbaren Fahrspaß. Mit diesen Daten ist der Abarth 500e das schnellste E-Stadtauto.

Interieur: wertiger, kein billiges Plastik. Alcantara Sportsitze. Das Material findet man auch im Sportlenkrad und Armaturenbrett.

Exterieur: 18“ Felgen, LED Scheinwerfer und Blinker, ABARTH Schriftzug Front und Heck………

Der Sound, eine tolle Leistung der Abarth Konstrukteure per Soundgenerator: rotzig und frech. 

Drei Modi stehen zur Verführung. Nutzt man den „Scorpion Track Mode“ öfter, schrumpft die theoretische Reichweite von 250 km auf……..

Über drei Features konnte im Vorfeld die Abarth Community via Internet abstimmen. Herausgekommen sind: Farbe acid green – Gitarrensound (E-Autos müssen einen Klang abstrahlen – Acoustic Vehicle Alert System) und die Seitenstreifenbeklebung beim limitierten Sondermodell.

Seit 15. Februar kann die limitierte (1949 Stück) Launch-Edition  „Scorpionissima“ bestellt werden, Marktstart im Juni ‚23. Ab April ‚23 kann der Standard E-Abarth geordert, mit den entsprechenden Paketen.

Ehrlich: ich freue mich auf die Testfahrt…………

Ciao

Jochen

Text: Jochen

Bildmaterial: Maximilian, Jochen

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Mühlviertel-Tour, 25. März 2023

Buon Giorno, Abarthisti.

„Technik – sauguat – nostalgisch“

Am Samstag, 25. März, unternahmen wir eine Tour durch das Mühlviertel.

Das Mühlviertel ist eines der vier historischen „Viertel“ in Oberösterreich. Es liegt zwischen der Donau im Süden und dem Böhmerwald im Norden.
Seine Hügel öffnen den Blick immer wieder neu – bis ins Alpenvorland und sorgen für ein beschwingtes Lebensgefühl.

Bekannt seit jeher für ehrliche und bodenständige Produkte und von daher nicht weiter verwunderlich, dass sich hier die größte Bio-Region Österreichs mit mehr als 500 Mitgliedern entwickelt hat.
Mag sein, dass die Uhren hier etwas langsamer ticken als anderswo, so bleibt mehr Zeit fürs Leben und Genießen.
Flächenmäßig ist das Mühlviertel nach dem Traunviertel das zweitgrößte der vier Viertel: Traunviertel – Mühlviertel – Innviertel – Hausruckviertel (siehe auch Foto).

Da die Teilnehmer aus unterschiedlichen Richtungen anreisten, trafen wir uns in Haag am Hausruck, um uns mit der zweiten Gruppen in Mauthausen zu vereinigen und dann gemeinsam die Tour auf kurvigen und fahrtechnisch anspruchsvollen Mühlviertler Straßen zu automobilen und kulinarischen Leckerbissen aufzunehmen.

Unser 1. Ziel das private italienische Oldtimermuseum in Pabneukirchen. Alois Ambros machte sich 1976 selbständig, da begann auch seine Sammelleidenschaft; Arbeit ist gleichzeitig sein Hobby, an dem er großen Spaß hat.
Für Alois wie auch für sein Team stellen die Vollrestaurationen bis aufs blanke Blech und Instandsetzungen an den Oldtimern keine außergewöhnliche Herausforderung mehr dar.
Restauriert werden die Fahrzeugmarken Fiat, Lancia, Alfa Romeo, Maserati und Abarth bis „Original-Zustand“.

Alois Ambros ist bestens vernetzt und in Italien kein Unbekannter. Fehlende Ersatzteile können somit immer im Erzeugerland aufgetrieben werden wie auch Fahrzeuge, die dann in Pabneukichen wieder zu neuem Leben erweckt werden.

2016 erfüllte sich Alois Ambros seinen Traum und eröffnete in Pabneukirchen auf 5.000 m² Ausstellungsfläche sein Oldtimermuseum mit ca. 250 italienischen Automobilen, das älteste stammt aus 1927. Auch Zweiräder lassen die Herzen der Oldtimerfans höher schlagen.

Vor ziemlich exakt 4 Jahren haben wir seinerzeit dem Museum einen Besuch abgestattet und es war heuer ein Wunsch der Mitglieder, dieses und andere Highlights auf der Mühlviertel-Tour zu wiederholen.
Einem Alois Ambros kann man stundenlang zu hören, er begeistert die Zuhörer mit seinen einzigartigen Erlebnissen.

Nach gut 2 Stunden und ich bin ehrlich, wenn ich schreibe:
Ich sah den einen und anderen Klassiker, den ich sofort und gerne eingepackt hätte………

Nach ca. 15 Minuten Fahrzeit, wieder auf kurvenreichen Straßen und der Blick Richtung Gebirge, mit den großteils schneebedeckten Gipfeln erreichten wir das 2. Highlight, die bekannte „Speckalm“.

Wirtin Erika und ihr Team begrüßten uns mit großer Freude und im reservierten Stüberl wurden uns die schmackhaften Erzeugnisse aus der eigenen Bio-Landwirtschaft kredenzt.

„Essen ist ein Bedürfnis, Genießen eine Kunst“ – die sauguaten Jausen sind einfach ein Genuss, dazu ein feines Freistädter Bio-Zwicklbier!

Im Hofladen gab’s die Möglichkeit, sich mit den Bio-Produkten auch für daheim zu versorgen, u. a. mit dem Bio Holzofenbrot aus dem alten „Bohäusl“ vom Haus. Davon wurde auch Gebrauch gemacht.

Nachdem wir uns angeregt unterhalten und mit Speis und Trank gestärkt hatten, nahmen wir das nächste Ziel ins Visier. Bergab nach Grein an der Donau. Vor der „Kaffeesiederei“ hatte uns Wirt Klaus-Dieter für unsere Abarth, man kann schon sagen traditionell, eine Fläche reserviert.

Grein ist ein altes Schifferstädtchen in reizvoller, idyllischer Lage an der Donau und bezaubert noch heute mit seinem nostalgischen Charme.

Das Bürgerhaus, in dem sich die „Kaffeesiederei Blumensträußl“, geht auf das Jahr 1450 zurück. Die Räumlichkeiten samt der beiden intakten Kachelöfen stammen aus der Biedermeierzeit (1815 – 1848).
Wir fanden im reservierten Gastraum lebenswarme Wiener Kaffeehaus Atmosphäre vor.
Über 20 Kaffee und Kaffeespezialitäten erfreuen das Herz eines jeden Kaffeegenießer, dazu eine typisch österreichische Mehlspeise.
Nach einem kleinen Rundgang durch den idyllischen Ort traten wir die Heimreise an.

Das war unsere „Mühlviertel-Tour“:
Ein interessantes, genussvolles und nettes Zusammenkommen mit Gleichgesinnten.
Danke, dass ihr dabei ward! Teilweise mit einer längeren An-/Heimfahrt – Chapeau.
Spricht für die persönliche und harmonische Atmosphäre im ACI!

Hat mal wieder Spaß gemacht.

Bis bald…………..“Drive Abarth and be happy“.

Was wollen wir mehr? So kann es 2023 gern weitergehen!

Bis demnächst.🙋‍♂️🦂

Ciao

Jochen

Text: Jochen

Bildmaterial: Flo, Josef, Rudi, Wolfgang und Jochen

Life is better with Abarth!

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Rossfeld-Tour, 23. April 2023

Buon Giorno, Abarthisti.

„atemberaubend – traditionell – lautlos“

Das war Motto unserer Tour am Sonntag, 23. April.

Geplant war: Rossfeld – Königssee – St. Bartholomä
Wetterbedingt, wie im Herbst 2022, wurde daraus nichts!
Prognosen für Sonntag, von Tag zu Tag schlechter, 80 % Regen.

Chronologie der Ereignisse

Donnerstag, 20. April

  •   nach Beratung mit dem Team, folgende Entscheidung:
    Schifffahrt und St. Bartholomä wird abgesagt – Rossfeld wird gefahren!
  • Treffpunkt und Tour wurden überarbeitet
  • Suche nach einem adäquaten Gasthaus – das sind unsere Ansprüche:
    Lage – Ambiente – Parkplatz – gastronomisches Angebot
    Von 5 möglichen fanden sich 2 Gastronomen in der engeren Auswahl wieder.
    Schnell fiel die Wahl auf den „Holzkäfer“, einer Berghütte auf knapp 1.000 Meter.
    Der „Windbeutelbaron“ stand für den Nachmittag auf dem Programm
  • 19:04 wurden alle Teilnehmer über die Änderung informiert.
  • ursprünglich hatten sich 20 Abarth und 38 Personen angemeldet

Weiter geht’s in der vertrauten Erzählform

Sonntag, 23. April

Wetter, wollen wir darüber reden?
Wir trauten unseren Augen nicht: Sonne Wolken Mix, angenehme Temperaturen!

Armin übernahm die Führung der Gruppe, die sich aufgrund von Absagen auf 13 Abarth reduziert hatte, ab Parkplatz Mautstelle Nord, übers Rossfeld zur Berghütte „Holzkäfer“.
Annemarie, Carlo und ich erledigten in der Zeit einen anderen Termin.
Vor der vereinbarten Zeit, 12 Uhr trafen wir „3“ bei der Berghütte ein.
Freude beim Blick auf die standesgemäße Begrüßung auf der Tafel am Eingang und den für uns abgesperrten Parkplatz.

Ein herzliches Hallo mit der Wirtin „Miriam“ und beim Betreten der Berghütte mit der urig-gemütlichen Atmosphäre fühlten wir uns sofort heimelig.

Wir standen mit Jochen G. auf der Terrasse und vernahmen ein Abarth typisches Geräusch in der Ferne.

Nach wenigen Augenblicken fuhr der Konvoi, angeführt von Armin und Flo als Abräumer an uns vorbei und parkte aneinander gereiht auf der vorgesehenen Fläche.
Die Freude war groß, nach wenigen Wochen, die wiederzusehen, die uns seit Jahren mit Freundschaft begleiten.

Diesmal verpasste ich die Gelegenheit nicht, da jetzt alle anwesend waren, ein Gruppenfoto vorm „Holzkäfer“ zu schießen.
Dann begaben wir uns in die für uns reservierte Gaststube. Dort wartete schon ein Aperitif.
Grund: nachträglich, mit den Gästen auf meinen Geburtstag anzustoßen.

Der Einstand war schon mal gelungen und so nutzte ich die Gelegenheit, alle herzlich willkommen zu heißen.
Heiko und Nadine wurden mit einem Welcome-Package als neue Mitglieder begrüßt und ich wünschte den beiden viele gemeinsame Zusammenkünfte mit unserem ACI.

Kulinarisch erwartete uns eine gutbürgerliche Küche und es war nicht leicht, auf der Speisekarte das richtige Gericht zu finden. Über Burger, typischen Fleischgerichten, Steaks bis zu vegetarischen Gerichten war für jeden etwas dabei.
Es wurde gefachsimpelt, Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht und über den einen und anderen Spaß gelacht.

Bevor wir uns auf den Weg zum „Windbeutelbaron“ machten, informierte ich die anwesenden Mitglieder über die anstehenden Zusammenkünfte, die viel Spannung und Spaß versprechen.
Etwas Süßes braucht der Mensch und so erreichten wir nach wenigen Kilometern das Gasthaus Graflhöhe, genannt „Windbeutelbaron“. Der Name ist geschützt.

Wie kam es dazu?
Ein Berliner Konditormeister hat das Rezept der befreundeten Familie Ebner vererbt.
Seit den 60ern werden die beliebten Riesenwindbeutel in verschiedenen Variationen vom Chef selbst gebacken.
Einige von uns schreckten vor der Größe dieser Spezialität nicht zurück und genossen die Süßspeise sichtlich.
Natürlich gab’s auch weitere Spezialitäten, z. B. verschiedene Kuchen und eine große Auswahl an Eisbechern.
Fehlen darf nicht der Kaiserschmarren, den auch einige genossen, aber die Portion nicht schafften, wegen der Größe – einpacken und mit Heim nehmen war die Devise.

So endete gegen 18 Uhr ein schöner, interessanter und unterhaltsamer Sonntag und ich beende meine Reise mit einem Gruß:

Danke, dass ihr dabei ward – bis bald mal wieder.

“Drive Abarth and be happy“.

Was wollen wir mehr? So kann es 2023 gern weitergehen!

Bis demnächst.🙋‍♂️🦂

Ciao

Jochen

Text: Jochen

Bildmaterial: Flo und Jochen

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2. Gardasee - Tour 18. bis 21. Mai 2023

Buon Giorno, Abarthisti.

Hatten wir letztes Jahr unsere Zelte in einem idyllisch gelegenen Dorf in den Bergen von Tremosine aufgeschlagen, zog es uns in diesem Jahr an die Ufer des Lago di Garda.
In einer 4* Club-Anlage in Desenzano fanden wir für unsere Gruppe den geeigneten Gastgeber.
Wir wählten diesen Ort, da wir von hier die im Programm geplanten Ziele leichter erreichen konnten, als vom Norden des Gardasees.

Mittwoch, 17. Mai

Bei Regen, wie im letzten Jahr, machten Annemarie, unser Carlo und ich uns am Mittwoch auf die Reise gen Süden.
Beim Inntal-Dreieck durften wir aufgrund eines umfangreichen Staus die Autobahn verlassen, um auf Nebenstrecken bei Kiefersfelden wieder auf die AB zu fahren.
In Innsbruck trafen wir bei einem Tankstopp Wolfgang und Simonetta. Inzwischen hatte es auch zu regnen aufgehört. Auf der reizvolleren Brenner Bundesstraße setzten wir gemeinsam unsere Fahrt fort, um in der Fuggerstadt Sterzing einen Stopp einzulegen.
Von der historischen Altstadt mit den wunderschönen Erkern, Treppen und Lauben und der schönen Einkaufsstraße mit einem vielseitigen Shopping- und Gastronomie-Angebot waren wir begeistert.
Im Café Lilie genossen wir typische Kulinarik, um dann die Fahrt nach Desenzano auf der AB fortzusetzen.
In der Club-Anlage trafen wir auf Flo und Bea. Nach einchecken und Koffer auspacken machten wir uns zu Fuß auf einen 30-minütigen Weg in die malerische Stadt Desenzano.
Mit knapp 30.000 Einwohnern ist Desenzano die größte Commune am Lago di Garda.
Um den Hafen und in der Altstadt bezeugen wunderschön restaurierte Handelshäuser, die vielen edlen Geschäfte, der große Yachthafen und die elegante Flaniermeile entlang des Sees vom bis heute anhaltenden Wohlstand.
Wir waren fürs Erste überrascht und das war auf jeden Fall ein guter Einstieg in unseren Kurz-Urlaub, der noch mehr Attraktivität bieten sollte.

Donnerstag, 18. Mai

Unser Frühstück genossen wir auf der Terrasse des Hotels bei Sonne und blauen Himmel, mit Blick auf den Gardasee und Sirmione.
Unser heutiger Plan: wir wollten den wettermäßig wohl schönsten Tag genießen.
Fahrt in die Berge, um eine neue Unterkunft für weitere Gardasee-Touren zu besichtigen.

Dann ging’s bei viel Verkehr auf der Autobahn nach Verona.

In einem Parkhaus in der Altstadt fanden wir schnell Platz für unsere Abarth.
Wir durchschritten den „Portoni della Bra“ und erreichten die „Piazza Bra“ mit der imposanten „Arena di Verona“.
Uns erwartete ein unvergleichlich romantischer Ort mit bezaubernden Plätzen, bedeutenden historischen Gebäuden, Innenhöfen, Brunnen, Statuen und neben Rom die Stadt mit den besterhaltenen römischen Überresten.
Eine Stadt voller Leben und in der Via Mazzini, mit einem Mode-Angebot, dass man gesehen haben muss. Weltbekannte Marken wie Gucci, Zara, Dolce&Gabbana, Louis Vuitton, um nur einige zu nennen.

Den Markt auf der Piazza delle Erbe, einem der Hauptplätze, mit wunderschönen, hohen, alten Häusern, die den Platz umsäumen, erlebt man bei einem erfrischenden Eis oder einem Espresso von einem der vielen Cafés.
Wenn ich nicht auf weitere Sehenswürdigkeiten eingehe, eine muss ich erwähnen.
In der Via Cappello 23 lieg die Casa di Giulietta. Im kleinen Innenhof spielte sich auf dem Balkon Shakespeares tragische Liebesgeschichte ab – eine Bronzestatue der Julia ist ein beliebtes Fotomotiv. Berührt man die Statue, verspricht es Glück in der Liebe. Flo und Wolfgang machten mit Freude Gebrauch davon (ob die Körbchen-Größe jetzt bekannt ist?).
Die romantische Stadt verführt zum Wiederkehren, da bin ich mir fast sicher…………
Nach einigen Stunden, in denen wir viel gesehen und erlebt haben, machten wir uns auf den Weg nach Lazise.

Lazise ist ein kleiner, malerischer Ort am Südostufer des Gardasees.
Durch große Stadttore, Teile der alten Stadtmauer, betraten wir die historische, autofreie Altstadt. Kleine, romantische Gassen mit ihren unzähligen Cafés, Restaurants und Shops laden zum Verweilen ein.
Wir genossen die ungezwungene Urlaubsatmosphäre des mittelalterlichen Stadtbildes mit Zypressen, Oleander, Olivenbäumen und Palmen auf der Uferpromenade.
Bei dem Warenangebot, insbesondere Lederwaren, konnten sich unsere Ladys nicht zurückhalten. Motto: die heimische Wirtschaft ankurbeln.
In einem Café genossen wir, da uns hungerte, einen Snack und einen Aperitif (was wohl?).
Dann machten wir uns auf den Heimweg, nicht ohne nach einer Tankstelle mit mehr als 95 Oktan Ausschau zu halten. Nicht einfach, aber letztendlich mit Erfolg.

Im Club angekommen großes Hallo mit allen Teilnehmern, die inzwischen eingetroffen und eingecheckt hatten.

Kurzer Plausch, bevor wir uns teils mit Auto, teils per Pedes in das Ristorante La Capannina begaben, wo reserviert war.
Die Speisekarte versprach viel Genuss und es war für jeden etwas dabei, außer Schnitzel.
Da es auch viel zu erzählen gab, verging die Zeit wie im Fluge, bis es hieß: zurück ins Hotel und in die Federn, da für Freitag einiges auf dem Programm stand.

Freitag, 19. Mai

Nach einem ausgiebigen Frühstück, Aufbruch nach Maranello.
Für die Fahrt waren 2 Stunden geplant, dass wir letztendlich eine Stunde länger brauchten, war nicht nur dem vielen Verkehr zu verdanken.
Du kannst in der Theorie eine Tour noch so im Detail planen, in der Realität kommt’s leider manchmal etwas anders.
Apropos Wetter: Donnerstag schön, heute Regen (enttäuschenderweise).
Bot der guten Stimmung aber keinen Abbruch.
Die Vorfreude war groß, da als Ziel das Ferrari-Museum auserkoren war.
Was war denn hier los? Auf den Parkplätzen Autos über Autos. Einzelne Plätze waren frei, aber für 15 Abarth?
Ich hatte eine Idee, fragen kostet nichts.
Schnell hatte ich einen neuen Freund, Maurizio, der, als er das Wort Abarth vernahm, uns auf seinem Gelände eine Möglichkeit zum Parken bot.
Glück muss man haben.
Von dort Fußweg von 15 Minuten zur Osteria Emiliana. Familiär geführt; Mama in der Küche, Papa notierte die Bestellungen handschriftlich auf einem Zettel. Und es funktionierte; die Essen und Getränke kamen wie bestellt.
Beim zahlen passte Mama auf, dass sich Papa nicht verrechnete – es muss nicht immer elektronisch gehen!

Das Ferrari-Museum ist die offizielle und spannende Ausstellung über die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Marke, unweit des Werks und der Fiorano-Strecke.
Schon das futuristische Gebäude bringt einen zum Staunen. Aus allernächster Nähe sind die 12-Zylinder-Ferraris, Straßen wie auch Formel-1-Fahrzeuge, zu erleben.
Du lernst die faszinierende Geschichte von Ferrari kennen, unternimmst einen Spaziergang durch die Siegeshalle mit den Ferrari Weltmeistern von 1999 bis heute.
Da wir selbst uns mit Leidenschaft für Motoren begeistern, ist der Besuch fast Pflicht. Zu bewundern ist auch die Rekonstruktion des ersten Büros von Enzo Ferrari.
Nach ca. 1 1/2 Stunden verließen wir die heiligen Hallen, um im regnerischen Maranello vor dem Eingang des Museums noch schnell ein Gruppen-Foto zu schießen.
Im Shop meines Freundes Maurizio befinden sich die gleichen Fahrsimulatoren wie im Museum: Armin und Rainer nutzten die Gelegenheit, mit Freude.

Dann hieß es aufsitzen und das nächste Ziel, die Stadt Mantua, ansteuern.
Zuvor war bei der Ausfahrt von der Autobahn die Gelegenheit, „Mantua Village“, ein Outlet-Center zu besuchen.
Logisch: Abarth parken und hinein in die Village, vielleicht erhaschen wir ja auch ein Schnäppchen. Nicht nur Breil Abarth-Uhren fanden ihren Käufer…………
Übrigens war der Nachmittag und der Abend für alle zur freien Gestaltung geplant.
Leider haben wir von Mantua, der Kultur- und Kunststadt nicht mehr viel gesehen.
Sie gilt als eine der schönsten Städte in der Lombardei.
Mit viel Mühe und letztendlich Glück fanden wir ein Restaurant, das uns 10 Abarthisti platzmäßig bewirten konnte.
Die Location befand sich in einem alten, hohen Gebäude, mit Wand- und Decken-Malereien, Großteils auch freigelegt. Wir genossen das Ambiente und die schmackhaften Speisen. Spät ging’s zurück ins Hotel auf einen Absacker.
Das war ein interessanter und spannender Tag.

Samstag, 20. Mai

Tag 2 unserer Gardasee-Tour fand vornehmlich auf der Straße statt.
Wir starteten um 10 Uhr vom Hotel Richtung Salo. Weiter entlang am Gardasee nach Maderno. Dort begegneten wir einem Mazda MX-2 Club, die uns freundlich zu winkten. Auch ein Motorrad-Club ließ es sich nicht nehmen, uns mit Daumen hoch zu grüßen.
Wir befanden uns auf der „Gardesana occidentale“, die zwischen Gargnano und Riva del Garda besonders schön ist.
Zwischen 1927 und 1931 wurde die Straße gebaut. Dazu mussten 74 Tunnel in den Berg geschlagen werden und über 50 Brücken errichtet werden.
Sie gilt als Meisterleistung der Straßenbaukunst.
Kurz hinter Campione del Garda verließen wir die Gardesana, um durch die enge, mit vielen Kurven und Kehren bekannte Brasa-Schlucht zu fahren. Eine spektakuläre Bergstraße, Strada della Forma, auch als „James-Bond-Straße“ bekannt. Die Straße klebt teilweise förmlich an den Felsen und ist ab April nur einspurig zu befahren.
Im Ristorante Pizzeria Brasa waren für uns Tische reserviert.
Wir genossen das rustikale Ambiente, die idyllische Lage und die hervorragende Kulinarik – kann ich nur empfehlen.
Von dort fuhren wir weiter bergauf und mit vielen Kurven nach Alpe del Garda, vorbei an dem Hotel, wo wir letztes Jahr residierten, bis nach Gargnano. Dort bogen wir rechts ab auf einer kurvenreichen Strecke bergauf, vorbei am Lago di Valvestino, einem Stausee. Wir befuhren den Passo del Rocco, an der höchsten Stelle knapp 1.000 Meter hoch. Ist die ca. 40 km lange Verbindung zwischen Gargnano am Gardasee und dem Ort Idro am gleichnamigen See.

In Idro kehrten wir in ein uns bekanntes Café ein. Wie im letzten Jahr kostete der Espresso € 1,20 und der Cappuccino € 1,50; Kugel Eis € 1,50!
Nebenbei: es regnete teilweise immer noch.
Bis zum Hotel hatten wir noch 1 Stunde zu fahren. So machten wir uns auf den Heimweg, da für 19 Uhr Tische im Restaurant „Il Lido“ reserviert waren.
Im Hotel angekommen hatten wir knapp 180 km mit einer theoretischen Fahrzeit von etwas mehr als 4 Stunden hinter uns gebracht.
Die Speisekarte des „Il Lido“ bot für jeden etwas. Angefangen bei verschiedenen Pasta-Gerichten und Pizzen bis zu hervorragenden Fischgerichten und wunderbaren Dolci. Genuss pur.
Wir ließen den Tag gemütlich ausklingen bei unterhaltsamen Gesprächen.

Sonntag, 21. Mai

Es hieß Abschied nehmen – Dankesworte für ein schönes Treffen am Gardasee.
Auf unterschiedlichen Wegen und teils solo oder in kleinen Gruppen wurde die Heimreise angetreten.
Gemeinsam mit Rudi, Doreen, Christine und Kurt, fuhren wir, Annemarie, Carlo und ich, ab Klausen die Felbertauernstraße über den Tauernpass und umgingen so den starken Rückreiseverkehr auf der Brenner-Autobahn.

DANKE sage ich allen:

die dabei waren, die mir ihr Bildmaterial für diesen Bericht zur Verfügung gestellt und die zum Gelingen der Tour beigetragen haben!
So leben und teilen wir unsere gemeinsame Leidenschaft.
Es hat Spaß gemacht und ich freue mich, dass alle die Tour unfallfrei beendet haben!

Gibt es eine 3. Gardasee-Tour?
Einmal ist keinmal. Und aus zweimal wird schnell dreimal.
Warten wir’s ab.

Euch allen einen schönen Sommer.

“Drive Abarth and be happy“.

Bis demnächst.🙋‍♂️🦂

Ciao

Jochen

Text: Jochen

Bildmaterial: Armin, Bea, Celina, Florian, Michael, Rudolf, Wolfgang und Jochen

Wer etwas schreiben möchte, gern im Gästebuch. Freue mich über jeden Kommentar……..

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Zitate auf anderen Website sind möglich, sofern diese maximal 5 % des Gesamttextes ausmachen, gekennzeichnet und die Quelle (Link) benannt werden.

Piccolo Museo Storico 8. Juni 2023

Buon Giorno, Abarthisti.

„Piccolo Museo Storico“ in Vöcklabruck

Spontanes Meeting mit unseren schweizerischen Freunden.
Auf ihrer 8. Abarth-Tour, haben Dani und Timo einen Stopp in Vöcklabruck eingelegt.
Wir hatten Gelegenheit, das kleine aber feine ABARTH Museum „Piccolo Museo Storico“ zu besichtigen.
Christoph und Andreas Jodl führten uns durch die Ausstellung und wir erfuhren so manch nette Anekdote zu den ausgestellten Klassikern.

Diese Klassiker sind zu sehen:

FIAT Transporter „Servizio Corse“.

Es handelt sich dabei um einen originalgetreu nachgebauten Servizio Corse, Baujahr 1964, mit 50 PS. Die Ladefläche bietet Platz für den Abarth 850 TC.
Auf der Sonderausstellung „Classic Expo“ 2018 in Salzburg waren sämtliche ABARTH Fahrzeuge (siehe nachfolgende Informationen) von Alfred Jodl ausgestellt – Hingucker war aber der Renntransporter!

Fiat Abarth 850 TC

Baujahr 1963 – 52 PS – 610 kg – 150 km/h – ca. 1.000 Stück produziert.
Basis für dieses Fahrzeug war der Fiat 600D, den Carlo Abarth auf 847 cm3 vergrößerte, damit mehr Leistung und Drehmoment.
TC stand für „Turismo Competizione“ und um in der zu jener Zeit bekannten Tourenwagen-Klasse starten zu können, mussten 1.000 Fahrzeuge produziert werden, dies wurde von Carlo Abarth auch bestätigt.
2020 hatte uns Alfred Jodl den Abarth 850 TC freundlicherweise für unseren Stand auf der Automesse Ried i. I. zur Verfügung gestellt – ein Highlight der Messe!

Fiat Abarth Formula Italia

Baujahr 1971 – 115 PS – 210 km/h – ca. 80 Stück.
Um den Nachwuchs zu fördern, hatte der italienische Automobilclub die Initiative ergriffen, günstige Formel-Wagen einzuführen.
Den Zuschlag für dieses Projekt erhielt Carlo Abarth. Zurückgegriffen wurde bei der Produktion auf Serienteile von Tourenwagen. So stammte der Motor von Fiat, das Getriebe von Lancia und die Aufhängung von div. Fiat-Modellen. Dank der Polyester-Karosserie war der Wagen leicht und schnell.

Zum 4. Geburtstag des ACI war der Formula Italia dank der Unterstützung von Christoph Jodl das Highlight!

Abarth SP 1000

Baujahr 1968 – 105 PS – 220 km/h – Serien-Nummer SE 04/0035 – ca. 50 Stück.
Design von Mario Colucci.
Das Fahrzeug mit der oben genannten Serien-Nummer wurde von Carlo Abarth als Werksfahrzeug zugelassen.
1968 wurde der SP 1000 von Salvatore Calascibetta mit Beifahrer Vicenzo Ferlito bei der Targa Florio (berühmtes Langstreckenrennen auf Sizilien) eingesetzt.

Abarth OT 1300 – Serie I

Baujahr 1965 – 149 PS – 250 km/h – ca. 50 Stück.
Wurde von Carlo Abarth als Werksfahrzeug eingesetzt und in die Schweiz verkauft. Ein Teil des Kaufpreises wurde in bar bezahlt, der Rest wurde mit Siegprämien abgestottert.
Aufgrund der vielen Erfolge konnte der Restbetrag sehr schnell refundiert werden.
Seit 2005 in der privaten Abarth Sammlung in Vöcklabruck.

Abarth SP 2000

Baujahr 1070 – 250 PS – 270 km/h – Serien-Nummer SE 010/0039 – ca. 50 Stück
1970 verkaufte Carlo Abarth das Fahrzeug an den Konstanzer Lizenzfahrer Heinz Wengert.
Heinz Wengert erzielte 1971 mit dem SP 2000 diverse Siege, u. a. einen Europameisterschaftslauf Bergrennen Rossfeld.
Wengert verstarb früh im Alter, worauf der Wagen 1989 nach Nürnberg zu Fritz Neuer wechselte.
Seit 2020 ist dieses Juwel im Besitz der Privatsammlung von Alfred Jodl.

Danken darf ich an dieser Stelle Christoph und Andreas Jodl, die uns mit Leidenschaft durch die private Sammlung geführt haben.
Wir haben einen interessanten und spannenden Nachmittag erlebt.

Anerkennen muss man Leute wie den 2020 verstorbenen Alfred Jodl.
Er hatte nicht nur eine Idee, er hat sie auch realisiert.
Mit seiner Leidenschaft und mit dem nötigen „Kleingeld“ konnte Alfred Klassiker seiner Marke ABARTH sammeln, um diese einem interessierten Publikum in einem Museum präsentieren zu können.
Die Söhne Christoph und Andreas und seine Frau Sylvia haben vollendet, was Alfred ins Leben gerufen hat.
DANKE!

“Drive Abarth and be happy“.

Bis demnächst.🙋‍♂️🦂

Ciao

Jochen

Text: Jochen

Bildmaterial: Dani, Timo, Manfred und Jochen. Ein Dank an Dani, Timo und Manfred, die mir ihr Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben!

Wer etwas schreiben möchte, gern im Gästebuch. Freue mich über jeden Kommentar……..

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Get-together - Tour 17. Juni 2023

Buon Giorno, liebe Leser*innen.

Samstag, 7:30 machten wir, Annemarie, Carlo und ich, uns auf den Weg nach zum vereinbarten Treffpunkt in Bayerisch Gmain. Die Stimmung war bei mir kurzzeitig etwas gedämpft, da sich kurzfristig noch 2 Mitglieder krankheitsbedingt abgemeldet haben. Und so schrumpfte der Kreis auf 10 Abarths, was die Laune insgesamt nicht trübte. Aber dazu später noch eine Anmerkung. 

Der Parkplatz beim Edeka in B. G. war ideal für den Start unserer Tour.

Wie immer stand jedem Fahrer der Link zur Verfügung, einmal um zu sehen, wo uns die Fahrt hinführen sollte und zum anderen, um den Kontakt nicht zu verlieren.
Mithilfe von Google Maps hatte ich die Tour ausgearbeitet; knapp150 km und theoretische Fahrzeit 2:40 bis zur „Kastensteinerwandalm“ bei Bischofswiesen.
Dort hatte ich zur Mittagszeit Tische reserviert.

Ich führte den Konvoi an und Maximilian übernahm die Funktion des Abstaubers.

Wetter optimal, Sonne-/Wolken-Mix, ca. 20 Grad.

Ab Schneizlreuth begleitete uns die Saalach. Wir überquerten den Melleck Steinpass, ein ca. 600 mtr. hoher Gebirgspass mit 8 % Steigung kurz vor der Grenze zum salzburgischen Bezirk Zell am See. Die Südwestrampe ist kurvenreicher und von daher für unsere Abarth interessant zu fahren. Der erste neuralgische Ort Lofer wurde problemlos durchfahren. Und immer noch zur einen Seite die Saalach, ein Gebirgsfluss aus den Kitzbüheler Alpen. 

Wir durchfuhren Saalfelden am Steinernen Meer, mit knapp 17.000 Einwohnern nach Salzburg und Hallein die Gemeinde mit der dritthöchsten Bevölkerung im Land Salzburg.
Beim ÖAMTC Stützpunkt sammelten wir uns noch einmal und setzten die Tour fort.

Landschaftlich ein Traum, zur Linken der knapp 3.000 mtr. hohe, markante Hochkönig. Ab Maria Alm wurde die Fahrt auf der Hochkönigstraße bergauf und mit vielen Kurven interessant, wäre da nicht so ein Sonntagsfahrer vor mir gewesen………… Der Filzensattel, ein knapp 1.300 mtr. hoher Gebirgspass ist, obwohl sich die Straße mittlerweile nicht mehr in einem optimalen Zustand befindet, immer noch ein Genuss nicht nur für Motorradfahrer; die waren auch nicht zu übersehen. Mit bis zu 15 % Steigung, nur einer Kehre aber breit ausgebauten Serpentinen hat es auch uns Spaß gemacht, auf  den knapp 20 Kilometer von Saalfelden bis Dienten.
Auf dem Plateau des Filzensattel legten wir nicht nur einen Foto-Stopp ein. 
Ich vermisste Maximilian und Stefi. Wo waren sie nur?

Per Handy nahmen wir Kontakt auf. Max schickte mir seinen Live-Standort. Oh Gott: sie befanden sich in der Nähe von Zell am See.

Über Mühlbach am Hochkönig bergab durch viele Kurven ging’s weiter nach Bischofshofen. Die Skisprungschanze in Bischofshofen ist nicht zu übersehen: Bei der Vierschanzen-Tournee ist sie die Größte und hat ein Fassungsvermögen von 25.000 Zuschauern. Ab Bischofshofen begleitete uns, mal links oder rechts, die Salzach.

Auf einem ca. 160 mtr. hohen Felskegel thront die imposante Burg Hohenwerfen, inmitten außergewöhnlicher Natur, hoch über dem Salzachtal.

Hallein: die zweitgrößte Stadt im Land Salzburg, bekannt als Salinen-, Kelten- und Kulturstadt. Die historische Altstadt ist das mittelalterliche Herz. Schlendert man durch die kleinen, verwinkelten Gassen und über die mediterranen Plätze erlebt man den Zauber einer Stadt, deren historisches Zentrum noch aus dem Mittelalter stammt.
Ein Besuch wäre sicher interessant und lohnenswert. Ich denke, dass das auch mal ein Thema für eine weitere Tour ist…………

Bergauf, einigen engen Kurven, die Abzweigung Rossfeld Panoramastraße meidend, hinunter nach Berchtesgaden
Das malerische und einzigartige Panorama von Berchtesgaden mit dem Watzmann – eine absolut traumhafte Kulisse. 
Durch das Nonntal, vorbei am königlichen Schloss nach Bischofswiesen. Nur noch wenige Meter bis zur „Kastensteinerwandalm“.
Mit den Unterbrechungen waren es fast 3 Stunden Tour, spannend und sehenswert.
Von der Terrasse hatten wir einen herrlichen Blick auf den im Tal liegenden Ort und dem gegenüberliegenden Watzmann Massiv.
Knapp 2.700 mtr. hoch, aber vor allem durch seine außergewöhnliche Form ist der Watzmann berühmt geworden.

Freundliche Begrüßung durch Abdullah, den Annemarie und ich bereits im April kennengelernt und für heute reserviert haben.
Die Speisekarte versprach nicht nur Deftiges. Lecker und frisch zubereitet, netter Service, gemütliche und geschmackvolle Einrichtung, traumhafter Ausblick.
Neben der ausgezeichneten Kulinarik haben wir den liebevollst dekorierten Espresso genossen.
Gute zwei Stunden erlebten wir bei netten Gesprächen. Mit Markus und Kirsten habe ich mit Freude zwei neue Mitglieder im ACI begrüßen können.

Im Programm war auch noch etwas für die Schleckermäuler vorgesehen. Dazu mussten wir wieder nach Berchtesgaden zurückfahren und in der Berchtesgadener „Schokoladen-Manufaktur“ wurden wir bereits erwartet. Hier gibt es das beste Eis. 

70 Eissorten, verwendet werden ausschließlich beste Rohstoffe, wie zum Beispiel Milch aus den Bergen des Berchtesgadener Landes. Die Torten werden liebevoll auf traditionelle Art und Weise hergestellt. Den Verführungen konnten wir nicht widerstehen. Auch Carlo durfte mal Eis schlecken……………

Verabschiedung von denen, die noch eine weite Rückreise vor sich hatten. Mit einer kleinen Gruppe Unentwegter machten wir noch einen Gang durch den idyllischen Ort, bevor auch wir, nicht ohne Bye, bye sagen, die Heimreise antraten.

Zum Schluss mein Resümee: 

Hat unheimlich viel Spaß gemacht und es müssen bei den Touren nicht immer 20 und mehr Abarth dabei sein. „Less is more“.

DANKE für euer Interesse und denen, die live dabei waren und die mir ihr Bildmaterial zur Verfügung gestellt haben.

“Drive Abarth and be happy“.

Bis demnächst.🙋‍♂️🦂

Ciao

Jochen

Text: Jochen

Bildmaterial: Markus F., Rudi, Waltraud, Markus K. und Jochen

Wer etwas schreiben möchte, gern im Gästebuch. Freue mich über jeden Kommentar……..

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Zitate auf anderen Website sind möglich, sofern diese maximal 5 % des Gesamttextes ausmachen, gekennzeichnet und die Quelle (Link) benannt werden.

Get - together - Tour 15. und 16. Juli 2023

Buon Giorno, liebe Leser*innen.

An die Corona-Zeit können wir uns noch gut erinnern.

Obwohl auch wir durch Einschränkungen unsere Treffen absagen mussten, fanden wir gute Gelegenheiten, uns mit bekannten Persönlichkeiten aus der ABARTH und Motorsport-Szene via Google-Meeting zu treffen.

U. a. am 30. März 2021 mit KR Franz Steinbacher.
Wir erlebten einen außergewöhnlichen Abend mit dem Ausgang, dass wir von Franz zu einem persönlichen Besuch in Wolkersdorf eingeladen wurden.

Der Einladung sind wir Samstag, 15. Juli gerne und mit großer Erwartung gefolgt.
Trotz der teilweise weiten Anreise, mit knapp 1.000 km die Weiteste (Chapeau!), konnte ich mich über 10 Abarths + Begleitpersonen freuen.
Neben einer Gruppe mit 6 Fahrzeugen zählte ich 4 individuelle Anreisen.
Treffpunkt war der Rastplatz Enns Süd und so machten wir uns bei Traumwetter auf den Weg nach Wolkersdorf.
Als kleines Highlight hatte ich ab Auhof eine Nebenstrecke (die bekannte Höhenstraße über Kahlenberg) gewählt.

Leider zwang uns eine Umleitung, die „1“ wird General saniert, Bauzeit ca. 1 Jahr und erst kurz vor dem Schloss Schönbrunn konnten wir retour fahren. Vorbei am „Allianz-Stadion“, die Grünen bekommen leuchtende Augen, bis wir in Hütteldorf endlich die geplante Route erreichten, Zeitverlust eine gute Viertelstunde. Auf der Höhenstraße, Kopfstein-Pflaster; teilweise Begrenzung mit 30 und 50 km, mit vielen Kurven und Kehren, erreichten wir das Café Cobenzl. Dort gönnten wir uns einen „kleinen Braunen“ und genossen die herrliche Aussicht auf Wien.
Nach kurzer Pause setzten wir die Fahrt durch Grinzing fort, links und rechts traumhafte Villen, nicht ohne bei Franz unsere verspätete Ankunft anzukündigen.

Herzliche Begrüßung durch Riki und Franz in der modernen Oldtimer- bzw. Prüfhalle in Wolkersdorf.

Zu sehen sind u. a. ein Alfa Romeo 1900 C Super Sprint Touring, mit dem Franz heuer als Nr. 390 an der legendären „Mille Miglia“ teilgenommen hat.
1999 wurde Franz die Mitgliedschaft in den besagten Club verliehen.
Ein Abarth 1600 SP, der mit einigen anderen Abarth Schätzen bei der Ennstal Classic zum 70. Jubiläum der Marke Abarth 2019, von der Rennfahrer-Legende Arturo Merzario gefahren wurde.
Signatur an der Fahrerseite verewigt und der bekannte Lederhut sind sichtliche Beweise dafür.

Weiters sind ausgestellt:
Ehrenpreis von Enzo Ferrari an Carlo Abarth für div. Ferrari Weltmeisterschaften mit ABARTH Auspuff-Anlagen.
Pokal Sebring 1962 erster WM-Sieg für Abarth durch Bruce McLaren.
Pokale für die verschiedensten Weltmeisterschaften.
Fotos vom 12-Zylinder-Motor, vom Porsche 356 GTL, Abarth Simca 1300 GT.
Das gesamte Archiv von Carlo Abarth ist im Besitz von Franz Steinbacher.
Auch der Original-Kaufvertrag, der zwischen Carlo Abarth und dem Fiat Konzern 1971 geschlossen wurde, hält Franz in seinen Händen.

Nachdem wir die eine und andere Anekdote über Carlo Abarth erfahren hatten, sahen wir einen Teil eines über 60-minütigen Interviews mit Carlo Abarth. Anfangs sehr verhalten mit seinen Antworten, je länger das Interview dauerte, umso emotionaler seine Reaktionen. 

Das berühmteste Carlo Abarth Zitat:
„Es macht Spaß, teurere Fahrzeuge von Klasse mit einem bescheidenen Kleinwagen zu demütigen“.

Nobler als Carlo Abarth mit dem Mittelscheitel war keiner in seinem Fahrerlager.
Seine Oberhemden, Initialen K.A., wechselte er am Tag dreimal. Handgemachte Londoner Schuhe schützte er bei Regen mit Gamaschen. Hose, feinster Flanell mit messerscharfer Bügelfalte, Jackett mit Batist-Einstecktuch und sein legendärer zwei Meter langer, weißer Schal.
Dieser wehte hinter ihm her, wenn er seinen Werksfahrern zeigen musste, wie mit einem von ihm konstruierten Abarth gefahren werden soll.
Carlo wollte nicht mit Tunern verwechselt werden.
Zitat: „Ich bin keiner von diesen Frisören (damit war das Frisieren der Autos gemeint), die es überall gibt. Ich bin Industrieller und Ingenieur“.

Von Carlo existiert ein Foto, dass vielen bekannt sein sollte. Sitzend, neben ihm steht ein Korb mit Äpfeln, hinter ihm seine Abarth Familie.
Er soll bis zu 20 Äpfel am Tag gegessen haben, weil er glaubte, damit 100 Jahre alt zu werden.
Carlo Abarth starb mit 71 Jahren, viel zu früh……………
Er ist und bleibt einer der großen, auch eigenwilligen Legenden der Automobilgeschichte.

Und in der Automobilgeschichte vollzieht sich jetzt Grundlegendes: 
Weg vom Verbrenner – hin zum E-Motor. Was würde Carlo sagen?

Wir haben an diesem Nachmittag in Wolkersdorf über Carlo Abarth viel, auch Neues erfahren.

In wenigen Sätzen noch das Wichtigste zu Franz Steinbacher.
Von 1962 bis 1968 als Renn-Mechaniker in der Firma von Carlo Abarth tätig.
Bereits Vater Rudolf verband eine Freundschaft mit Karl Abarth, die noch aus der Wiener Motorradzeit stammte. So wurde Franz in dieses Szenario hineingeboren.

Franz durchlief, angefangen vom Motoren- und Getriebebau, bis hin zum Leistungsprüfstand, fast alle Spezial-Abteilungen der Turiner Edelschmiede.
In diesen Jahren stellte Abarth 5 Weltrekorde, 113 internationale Rekorde auf. Gewann 6 Gran Turismo WM-Titel, und viele nationale Meistertitel.
2016 Berufung in die technische Kommission vom Abarth-Register. Die Kommission hat die Aufgabe, den Abarth-Autos die Originalität zu attestieren.

2018 erschien das Buch „Abarth Racing Cars Collection 1949 – 1979“ mit tatkräftiger Mitwirkung von Franz.

Als Anerkennung für die Einladung und Würdigung seiner Verdienste für die Marke ABARTH habe ich KR Franz Steinbacher die Ehrenmitgliedschaft im Abarth Club Innviertel verliehen.

Dank an Franz und Riki für die nette Gastfreundschaft und die Verköstigung und den Einblicken in das Leben und Wirken des Carlo Abarth.

Zufrieden, einen netten und informativen Nachmittag im Hause „Steinbacher“ erlebt zu haben, setzten wir unsere Tour durch das Weinviertel mit Ziel Wachau fort.

Und noch immer und das bei Temperaturen über 30 Grad, verwöhnte uns die Sonne.

Im gebuchten Gasthof einchecken, frisch machen und den Durst löschen.
Im benachbarten „Heurigen“ fanden wir ’15‚ Platz in der kühlen Gaststube, später im idyllischen Gastgarten.
Für die Outsider:
Im Heurigen (Weingut) gibt’s kein Bier – Wein ist angesagt.
Und typisch sind auch die „Hauerplatten“, verschiedene Braten, Gselcht’s, Käse und Saures.
Und dazu die Wachauer Laberl, ein Gebäck aus Weizen und Roggen.
Der typische Wein der Wachau ist der Veltliner, ein frischer und leicht pfeffriger Weißwein.
Wir haben den Abend genossen.

Sonntagmorgen, nach einem ausgiebigen Frühstück, setzten wir unsere Tour durch die Wachau fort.
Zunächst war ein Besuch der Stadt Krems an der Donau angesagt. Dafür gab es auch einen besonderen Grund:
„Alles Marille“ – das Genuss- und Kulturfest in der Fußgängerzone der Altstadt.

Im Monat Juli ist Marillen-Zeit – leider fällt die Ernte aufgrund eines Kälteeinbruchs zur Blütezeit schlecht aus.

In einem Café genossen wir Marillen-Knödel, Marillen-Kuchen, Marillen-Eis, dazu einen Marillen-Spritzer.
Unser Carlo wurde von Barbara, einer Angestellten, mit zwei nassen Tüchern, zwecks Abkühlung, verwöhnt – genoss er sichtlich.

An den Ständen gab’s nicht nur marillige Kulinarik, auch Kunsthandwerk animierte zum Verweilen und Kaufen.

Zurück zum Parkplatz und noch schnell bei Shell den 100er einverleiben und dann führte uns die Tour durch die romantische Wachau, vorbei an Dürnstein, mit dem weithin sichtbaren blauen Kirchturm. Vorbei an Weißenkirchen und in Wösendorf kehrten wir zur Mittagszeit in einem idyllischen Innenhof eines Weingutes ein.
Großen Hunger hatten wir nicht und so gab’s nur Essigwurst, auf besonderen Wunsch.

Auch hier hat es uns sehr gut gefallen und wir hatten immer noch viel zu erzählen. Gerne wären wir länger geblieben, aber uns stand teilweise noch eine längere Heimreise bevor.

Aufsitzen, vorbei an Spitz an der Donau und in Amstetten auf die Autobahn, ab nach Hause.

Ein interessantes, spannendes, genussvolles und wettermäßig traumhaftes Wochenende neigte sich dem Ende.

Danke, an alle, die live dabei waren. Hat mal wieder sehr viel Spaß gemacht – wir sind einfach eine klasse Truppe.

Ciao, bis bald.

Fotos: Flo, Wolfgang, Jochen

Text: Jochen

Ciao

Jochen

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Tour und Sommerfest 19. und 20. August 2023

Buon Giorno, liebe Leser*innen.

Samstag 9 Uhr trafen sich froh gelaunte und Erwartung eines spannenden Wochenendes, neugierige Abarthisti auf der Veste Oberhaus in Passau.

Erstes Highlight, der fantastische Ausblick von der Aussichtsterrasse auf die tief im Tal liegende Dreiflüssestadt, mit dem alles überragenden Dom St. Stephan und der Donaupromenade, mit den Ausflugs- und Kreuzfahrt-Schiffen, die Donau abwärts nach Wien oder Donau aufwärts Richtung Regensburg und darüber hinaus die Kreuzfahrtler schippern.
Logisch, dass sich alle bei der einmaligen Aussicht in Pose stellten, um mit der Handy-Kamera abgelichtet zu werden.

Dann ging’s los bei herrlichstem Sommerwetter. 
Uns erwartete eine schöne Tour durch das Donautal. 
In Obernzell verließen wir die Donau, um auf teils kurvigen Straßen durch den unteren Bayerischen Wald über Wegscheid die Staatsgrenze zu passieren. 
Von Kollerschlag, einer Gemeinde auf über 700 mtr. führte uns die Tour über Peilstein zum Stift Schlägl. 
Bei den vielen Kurven und einigen Kehren hatten unsere Abarth ihren Spaß.
Nach einer guten Stunde erreichten wir den kulturellen und gesellschaftlichen Mittelpunkt des Mühlviertels. 

Das Stift, gegründet vor über 800 Jahren, ist heute eine Abtei der Prämonstratenser. 
Wie in vielen Klöstern wird auch in Schlägl Bier gebraut, „Österreichs wertvollstes Bier“.
Eine 100 % unabhängige Privatbrauerei. 
Bei einer Brauereibesichtigung wurden wir über die Geschichte, die verschiedenen Produkte, Flaschen und Gläser-Formen kompetent vom Biersommelier Albert informiert. 
Zum guten Schluss lernten wir bei Kostproben die Biere kennen, die mit Herz und Seele gebraut werden.

Anschließend trafen wir uns im idyllischen Gastgarten des Stiftkellers bei Speisen, die mit viel Leidenschaft auf den Teller und Tisch kommen.

Ab hier waren wir 18 Abarth mit „Unterstützung“ eines ehemaligen Mitglieds, der seit 8 Tagen einen Abarth 500e sein Eigen nennen darf, on the Road.

Vorbei am Lipno-Stausee erreichten wir nach einer guten Stunde unser Tagesziel, bei hochsommerlichen Temperaturen, die südböhmische Stadt Cesky Krumlov, auf Deutsch Krumau an der Moldau.

Nach dem alle eingecheckt hatten, verteilt auf zwei Hotels, stand der Nachmittag zur freien Verfügung.

Ein paar Worte zu Krumau.
Ende März besuchten Annemarie, Carlo und ich die bis dahin uns unbekannte Stadt. 
Wir waren von der malerischen Lage auf Anhieb begeistert. 
Die wunderschön und vorbildlich renovierten Gebäude fanden wir famos und überwältigend. 
Die Häuser in der Altstadt sind uralt, teilweise 500 Jahre alt. 
Krumau ist klein und schnuckelig. Aber es ist Leben dort.
Spontan hatten wir die Idee, für den ACI einen Ausflug in Erwägung zu ziehen.
2 Millionen Touristen besuchen Krumau pro Jahr.
Die Altstadt ist Auto frei, kurze Wege und abwechslungsreich. Du schaust immer nach oben: Häuserfronten, Giebel, Dächer. 
Die Innenhöfe kann man betreten, das Schloss besichtigen mit der mehrgeschossigen Brücke, die vielen Lokale, Cafés und Bars besuchen und die typische Hausmannskost genießen.
Wie ihr seht, wurde aus der Idee Realität.

Fortsetzung des Berichts.

Einige suchten die Gelateria Monnalisa auf, aber dazu später mehr.
Für 18 Uhr war ausgemacht, dass wir uns im Restaurant Depo zum Essen, trinken und geselligen Abend treffen.
Deftige und große Portionen erwarteten uns und natürlich Pilsener Urquelle vom Fass – alles sehr lecker.

Anschließend traf man sich noch in einer Bar auf einen Absacker. Dann ging’s ins Bett.

Bedauerlicherweise hatte Bea Pech, die mit ihrem rechten Fuß so unglücklich umgeknickt ist, dass sie in die Ambulanz gefahren werden musste. Zum Glück haben wir Zdenek im ACI, der tschechisch spricht und übersetzen konnte. Diagnose: das Positive, kein Sehnenriss. Bea durfte sich mit Krücken fortbewegen – an dieser Stelle baldige Genesung.

Sonntagmorgen, Frühstück bei Sonnenschein auf der Terrasse.

Dann trafen wir uns in der Gelateria Monnalisa bei Antonio, den wir bereits im März kennengelernt haben.
Unsere Abarth gesellten sich zu seinem Fiat 500, der vor dem Café stand.
Espresso, Cappuccino und Galati und nette Gespräche mit Antonio.
Abschied nehmen hieß dann, da wir noch eine fast zweistündige Tour vor uns hatten, bis Haibach ob der Donau.

Auf einer schönen Strecke durch das Mühlviertel, mit Kurven und wenig Verkehr, konnten wir auch mal schneller fahren als…………
Gegen Mittag erreicht wir das Wirtshaus Tilli.

Schmackhaft zubereitete Speisen verwöhnten unseren Gaumen. Und die Pfifferling-Liebhaber kamen auch auf ihre Kosten.

Nach Stärkung machten wir uns auf etwa 1,5 km langen Weg zur Aussichts-Plattform „Schlögener Schling“, einer bekannten Flussschleife der Donau.
Wir genossen den tollen Ausblick.

Das war’s.
Alles hat ein Ende und so nahmen wir Abschied, mit der Aussicht, sich bald wiederzutreffen.
Zwei hochsommerliche Tage liegen hinter uns. 
Wir haben viel Neues gesehen und erlebt und hatten unseren Spaß.
Was wollen wir mehr?

Ciao, bis bald.

Fotos: Doreen, Flo, Wolfgang, Maximilian, Celina, Bea, Rudi und Jochen

Text: Jochen

Ciao

Jochen

Wer etwas schreiben möchte, gern im Gästebuch. Freue mich über jeden Kommentar……..

Für den Artikel ist der Verfasser verantwortlich, dem auch das Urheberrecht obliegt. Zitate auf anderen Website sind möglich, sofern diese maximal 5 % des Gesamttextes ausmachen, gekennzeichnet und die Quelle (Link) benannt werden.

"Ventilspiel und Steiermark" 29.9. bis 1.10.23

Buon Giorno, liebe Leser*innen.

Heuer jährt es sich zum fünften Mal, dass der ACI Ende September, Anfang Oktober eine Mehrtages-Tour in die Steiermark unternimmt. Ein nicht unwichtiger Grund ist das „Ventilspiel“.

3 Angebote bietet das Programm:
Besuch Ventilspiel auf dem Red Bull Ring oder Tour durch die Steiermark und Teilnahme am „Drive the Ring“.

Seit 5 Jahren logieren wir im heimeligen Gasthof Bräuer
Barbara und Joachim, zwei liebenswürdige Wirtsleute, geben sich alle erdenkliche Mühe, dass es uns an den 3 Tagen gut geht. Beide sind mit Leidenschaft bei der Sache.

Freitag, 29. September

Freitagabend, nach allgemeiner herzlicher Begrüßung im schön angelegten Garten, ein erstes frisch gezapftes Gösser. 
Zum 5., soll ich Geburtstag schreiben?, hatte Joachim mit Maximilian einen jungen Musiker engagiert (auf Kosten des Hauses – Danke Joachim), der uns auf seiner „Steirischen“ in Urlaubsstimmung versetzte.
In der Braustubn wartete auf uns eine köstliche steirische Brettljause.
Ein gemütlicher, unterhaltsamer und lustiger Abend endete spät.

Samstag, 30. September

Nach einem ausgiebigen Frühstück, um ausreichend Energie für den Tag zu tanken, trennten sich unsere Wege.

Die einen fuhren zum Ring, die anderen führte ich in die Oststeiermark. Diese Tour beschreibe ich im Nachfolgenden.
Die Passstraße Gaberl führt mit 2 Kehren auf der Nordseite und 4 auf der Südseite über die Stubalpe bis ca. 1.500 Höhenmeter hinauf.  Auf dem Pass steht das weithin bekannte Gaberlhaus, von hier bieten sich wunderbare Panoramaausblicke auf die Weststeiermark. Die Strecke ist auch in den Kurven gut ausgebaut und nicht nur bei Bikern beliebt. Wir hatten auch unseren Spaß.

Waren in den letzten Jahren die Süd- bzw. Weststeiermark mit den bekannten Weinanbau-Gebieten unsere Ziele, hatte ich mir diesmal das Almenland nördlich von Graz ausgesucht. Mit seinen 125 zusammenhängenden Almen ist das Almenland eines der größten Almgebiete Österreichs. Ein herrliches Ausflugsgebiet mit saftigen Wiesen und grünen Wäldern, bis auf 1.700 m Höhe.
Kulinarisches Ziel, die „Teichalm“. Parkplatz und Tische waren für uns reserviert. Auf der Terrasse genossen wir den Ausblick bei Sonnenschein und schmackhafte Gerichte.

Nach 2 Stunden und einem Verdauungsspaziergang am Teichalmsee machten wir uns auf den Rückweg.

Auf schmalen und kurvigen Nebenstraßen mit wenig Verkehr unser nächster Stopp: Bärnbach mit der Hundertwasserkirche, einem beliebten Anziehungspunkt aus dem In- und Ausland. 1987/88 erfolgte die Umgestaltung der St. Barbara Kirche durch Friedensreich Hundertwasser zu einem Kunstwerk. Reich an Farben und Formen präsentiert sich die Fassade, das Dach und der Turm mit der goldenen Kugel. Wir staunten über die ungewöhnliche Gestaltung der Kirche.

Dann setzten wir unsere Tour fort. Über Piber, bekannt für das Lipizzaner Gestüt, der Wiege der berühmten weißen Pferde der Spanischen Hofreitschule in Wien. Leider zwangen uns Termine zur Weiterfahrt. Ab Köflach zurück übers Gaberl, wie bei der Hinfahrt.
Nach 250 gefahrenen Kilometern erreichten wir mit einem Zufriedenheitsgefühl unseren Gasthof. Zeitig für die Teilnehmer, die noch zum Ring wollten.
Wir blieben im Ort, einerseits um einen Cappuccino oder Espresso zu genießen. Andererseits sollte unser Carlo, der Club Münsterländer, auch noch auf seine Kosten kommen.

18 Uhr trafen sich die Weinliebhaber zur Weinverkostung.
Im Weinkeller bei Kerzenlicht erklärte uns Joachim, seines Zeichens Weinsommelier, die Unterschiede einiger wichtiger Weißwein-Sorten. Das war schon sehr interessant und wir werden den Wein jetzt vielleicht etwas anders trinken, vor allem genießen.
Während wir sechs Joachim interessiert zuhörten und jeden Schluck genossen, waren zeitgleich unsere 9 „Drive the Ring“ in Action.
Die Jungs und Mädels (hoffe, ich setze niemanden mit der Titulierung herab) sind ja nicht zu halten und das ist auch gut so. Sollen sie mit ihren leistungsstarken Abarths den Größeren zeigen, wozu auch sie in der Lage sind.
Mit einem breiten Grinsen und glücklich, unfallfrei den Ring gefahren zu sein, beendeten die „9“ das Pistenerlebnis.

Für 19 Uhr hatten wir uns in der urigen, gemütlichen Stube verabredet. Zunächst gab es viel zu erzählen.
In der Kuchl hatte Barbara ein köstliches steirisches Buffet vorbereitet – das kulinarische Highlight schlechthin, auf das wir uns ein Jahr lang freuen.
Kürbiscremesuppe – Schweinsbraten im Holzofen zubereitet (!) – Backhendl – Knödel und div. Salate – Mehlspeisen, angefangen beim Apfelstrudel, Buchteln bis zum Topfenstrudel und Vanillesoße………………………
Da wir alle Hunger hatten, blieb von all den Köstlichkeiten nicht viel übrig.
Danach wurde es gesellig bei Bier, Wein und Schnaps. 

Dass ich mich bei Barbara und Joachim für die tolle Gastfreundschaft mit einem Blumengesteck bedankt habe, versteht sich von selbst.
Von beiden erhielt ich die Zusage, dass wir auch 2024 herzlich willkommen sind.
Diese wird von uns auch sehr gerne angenommen.

Sonntag, 1. Oktober

Noch einmal das ausgiebige Frühstücksbuffet von herzhaft bis süß genießen, die letzten Formalitäten erledigen und auschecken.

Das obligatorische Gruppenfoto mit Barbara und Joachim, dann hieß es:
„Gute Heimfahrt und auf ein Wiedersehen 2024“.

Annemarie, Carlo und ich hatten uns mit Robert und Peter zu einer gemeinsamen Heimfahrt verabredet.

Zunächst besuchten wir die Bier- und Holzstadt Murau mit der wunderschönen Altstadt. In einem Café genossen wir den Sonntagmorgen bei Kaffee und Eis. Dann fuhren wir über den knapp 1.800 hohen Sölkpass, mit atemberaubenden und interessanten Aussichten. Der Sölk ist wegen seiner vielen Kurven und Kehren sehr beliebt, Länge ca. 40 km, gut ausgebaut. Keine Maut! Nur von Mai bis Oktober befahrbar.

Unser nächstes Ziel: Gasthaus Krenn in Pürgg.
Wir hatten Hunger und Robert muss ich loben, dass er trotz seiner Behinderung tapfer vom Parkplatz bis zum Krenn mitging. Im Gastgarten unter großen Sonnenschirmen (wichtig wegen der Kastanienbäume) fanden wir Platz.
Überschaubare, aber Appetit machende Speisekarte verlockte, dass Robert und ich ein Bluzngröstl bestellten, Annemarie ein Bratl und Peter, was wohl? Schnitzel. Alles einfach lecker.

Gut gestärkt machten wir uns auf die Weiterfahrt und trennten uns bei Seewalchen am Attersee.

Das war’s ihr Lieben.

Hinter uns liegt ein wunderschönes Wochenende, viel gesehen und erlebt.
Wir hatten unseren Spaß und es macht einfach Lust auf mehr, mit dieser tollen Truppe.

Danke. Schön, dass ihr dabei ward!

Jetzt hab’ ich doch fast wieder einen Roman geschrieben.

Ciao, bis bald.

Jochen

Fotos: Celina, Flo, Maximilian, Rudi und Jochen

Videos: Flo und David

Danke für euer Bildmaterial!

Text: Jochen

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