9. Juni - Get-together und Tour

Buon Giorno, liebe Leser*innen.

 

Die Tour stand unter dem Slogan:

„Aussichten – Windbeutel – Echowand“. 

Spannend war sie schon, die Woche vor unserer Tour.
Mit jedem Tag verschlechterten sich die Wetterprognosen.
Sollte der Königssee wieder ins Wasser fallen, wie schon zweimal?
Alternativ bot ich einen Besuch im „Hangar7“ an.
Man entschied sich jedoch, am „Königssee“ festzuhalten. Howgh – um in der Indianersprache auszurufen.

Nun gut. Der Sonntag rückte näher, immer wieder ein verstörter Blick auf Wetter online. Na ja, vielleicht haben wir doch Glück.
Es trudelte auch noch die eine und andere Absage ein; krank, Hochwasser geschädigt.
Mit Freuden nahm ich eine Anfrage eines Abarthisti entgegen, der unsere Ankündigung auf Facebook gelesen hatte.
Gäste sind mit Ausnahmen gerne willkommen, hat sich bislang nicht so recht herumgesprochen.

So trafen sich ab 9 Uhr die „Hartgesottenen“ und unser Gast Michael aus TS mit seinem 124 Spyder im „Das Seeham“ in Obertrum, eingebettet in einer sanften Hügellandschaft.
Ein sehr bekanntes und beliebtes Bio Café&Restaurant, wo Genuss auf der Tagesordnung steht.
Das Café war ausgebucht – dem Vatertag geschuldet, so fanden wir auf der Terrasse unsere reservierten Plätze. Zum Glück drehte Petrus den Wasserhahn nicht auf. Aber wir mussten auf unser Frühstück warten und warten und warten. Man hatte uns wohl vergessen. Ergebnis: die Abfahrt verzögerte sich um eine gute halbe Stunde.

Um den Zeitplan nicht vollends durcheinanderzubringen, nahmen wir die kürzeste Strecke, unter Beachtung von Maut freien Straßen, zum Rossfeld. An der Mautstelle Nord entrichteten wir unseren Obolus und dann ging’s mit Tempo auf die höchstgelegene Panoramastraße Deutschlands. Markus und Jürgen vorneweg, der Rest hechelte hinterher. Am Parkplatz auf der Scheitelstrecke genossen wir die traumhafte Rundumsicht, Fotos zur Erinnerung geschossen und: Das Wetter hielt immer noch.

Kurzer Anruf im „Windbeutelbaron“, dass sich unsere Ankunft verzögern wird. Die meisten von euch sind das Rossfeld schon gefahren, darum erspare ich mir weitere Ausführungen. Nur so viel: es macht immer wieder Spaß, mit unseren Abarth solche Strecken zu rocken.

Der „Windbeutelbaron“ ist nicht nur für die Windbeutel bekannt, auch die Kulinarik verspricht Qualität und man hat eine fantastische Aussicht in die Bergwelt.
Bei unterhaltsamen Gesprächen genossen wir die Situation. 
Die Frage war, was machen wir mit der fortgeschrittenen Zeit? Das Wetter hielt immer noch, kein Regen.

Allgemeiner Wunsch: wir fahren zum Königssee.

Am Parkplatz in Schönau angekommen, mittlerweile war es schon nach halb Vier, Lagebesprechung. Was tun? Die nächstmögliche Abfahrtszeit 16:05. Fahrt mit dem Schiff ca. 30 Minuten – Aufenthalt in St. Bartholomä bis zur nächsten Fahrt nach Schönau 17:05, zurück auch noch mal ca. 30 Minuten. Frühestens gegen halb Sechs wären wir wieder am Parkplatz. Nee, haben wir gesagt, zumal ich vorgeschlagen habe, nach Berchtesgaden in die „Schokoladen-Manufaktur“ zu fahren. Der Vorschlag wurde mit Freude angenommen. Der Watzmann war auch Wolken verhangen. So lösten wir für 1 Stunde das Parkticket, an den See wollten wir doch, um mit Fotos zu beweisen, dass wir am Ziel unserer Tour waren.

Auf nach Berchtesgaden und zu meiner Überraschung: „Schokoladen-Manufaktur“ wegen Betriebsurlaub geschlossen.

Wir stellten unsere Abarth ab und schlenderten durch die Altstadt auf der Suche nach einer Gelati-Alternative. Fanden wir auch, aber weder Outdoor noch Indoor freie Sitzplätze. Einige erstanden ein Tüteneis, geht zur Not ja. Wir begaben uns in den gegenüberliegenden Biergarten, um den Tag bei erfrischenden Getränken ausklingen zu lassen.

Resümee: ein gemütlicher, unterhaltsamer Tag mit netten Leuten. Auch wenn die Schifffahrt dieses Mal nicht aufgrund schlechten Wetters ausgefallen ist, haben wir allesamt einen schönen Tag erlebt.

Danke, dass ihr dabei wart – bis zum nächsten Mal.

Ciao, euer Jochen

Text Jochen
Fotos/Videos Jürgen, Rudi und Jochen

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