25. Mai - Get-together und Tour

Buon Giorno, liebe Leser*innen.

 

 

Die Tour stand unter dem Slogan:

„Chiemgau – Kulinarik – Technik“. 

Perfekt von Armin gewählt – danke Armin.

Auf dem Parkplatz McDonalds in Mondsee nahmen wir die Linzer, Doreen und Rudi in Empfang. Dann starteten wir bei Regen gen Hans-Peter Porsche Traumwerk in Anger. Das Berchtesgadener Land scheint ein Regenloch zu sein. Zumindest haben wir bei den letzten Touren die Erfahrung gemacht.

Beim Traumwerk trafen wir die bereits eingetroffenen Teilnehmer. Herzliche Begrüßung und kurzer Trip in die Sonder-Ausstellungshalle. Hier ist u. a. der Abarth SP 2000 unseres Mitglieds Christoph ausgestellt. Natürlich musste ein Gruppenfoto geschossen werden.
Dann hieß es Aufsitzen und los ging’s. Die Stimmung gut, letztlich lassen wir uns vom schlechten Wetter nicht die Laune vermiesen.

Auf einer landschaftlich schönen Strecke haben sich die 15 Abarths auch nicht auseinanderreißen lassen. Armin vorn weg, er gab die zu fahrende Geschwindigkeit vor und ich machte den Abräumer. So hatte ich einen guten Blick auf die Vorausfahrenden. Via Teisendorf erreichten wir nach knapp 25 Minuten den Waginger See. Inzwischen hatte es zu regnen aufgehört und wir sahen doch etwas mehr von der herrlichen Landschaft. Bei Tettenhausen hatten wir zur Linken den Waginger See und zur Rechten den Tachinger See. Beides beliebte Feriengebiete.

Stein an der Traun, auch bekannt durch die Schlossbrauerei, war das nächste Etappenziel. Von dort auf einer kurvenreichen Strecke unsere Abarth lieben solche Verhältnisse, via Seebruck, entlang am Chiemsee nach Gstadt. Zur linken der herrliche Blick auf das Alpenpanorama. Mittlerweile hatte die Sonne größere Lücken im weiß/blauen Himmel gefunden. Über Eggstätt und vorbei an der Seenplatte via Höslwang mit einigen Abarth-mäßigen Kurven und Kehren erreichten wir nach insgesamt 100 km und 1 1⁄2 Stunden reine Fahrzeit unser Ziel, das Museum „EFA Mobile Zeiten“. Für uns war, wie üblich der Parkplatz reserviert und so konnten wir unsere Abarth in Reih’ und Glied präsentieren.

Zunächst machten wir uns auf den Weg zum kulinarischen Highlight in das Gasthaus „Wirth von Amerang“. Ein vermeintlich altes Wirtshaus, mitten im Ort, mit einem großen Kastanienbaum im Gastgarten. Als Erstes fiel uns der unebene Steinfußboden auf und die Atmosphäre in der „Zechnstube“ wird geprägt vom Dämmerlicht und dem knisternden Kamin, der uns mit wohliger Wärme empfing. Die Karte verhieß leckeres Essen mit saisonalen Gerichten und bayerischen Schmankerln. Manch einem fiel es nicht leicht, sich zu entscheiden. Zufrieden und gestärkt machten wir uns nach 2 Stunden auf zum Museum, gewissermaßen ein kleiner Verdauungsspaziergang. 

Uns erwartete eine faszinierende Zeitreise durch die Deutsche Automobilgeschichte.

Gegründet wurde das Museum 1990 von Ernst Freiberger Senior, der mit dem Verkauf von Eiscreme zu Wohlstand kam. Auch als exklusiver Lieferant der Olympischen Spiele in München.  Als er in den Ruhestand ging, schenkte ihm seine Frau einen Mercedes-Benz 300 SL Roadster. Das war die Initialzündung für eine beispiellose Sammelleidenschaft von Automobilen, nicht nur historische Raritäten aus allen Epochen.

Wusstet ihr, dass es einmal 120 deutsche Autohersteller gab? Ich nicht. 

2018 erfuhr das Museum eine Neugestaltung; insgesamt wären 260 Fahrzeuge zu sehen, davon 120 im zugänglichen Museum. Die weiteren 140 sind in einer zweiten Halle untergebracht, die bei einer exklusiven Führung zu sehen sind.

Wir waren begeistert von den ausgestellten Fahrzeugen. Angefangen mit der ersten Motor-Kutsche, Automobile der 20er- und 30er-Jahre bis zu den Klassikern der 50er- und 80er-Jahre, mit entsprechenden und interessanten Hintergrundinformationen. Ein besonderes Exponat ist der mit viel Liebe zum Detail dekorierte Bus, der einst auf Pakistans Straßen unterwegs war.

Es gab noch ein weiteres Highlight zu sehen: die weltweit größte, serienmäßig hergestellte Modelleisenbahn der Spur II. Liebevoll gestaltet in verschiedenen Landschaften, mal felsig, dann beeindruckender Anblick einer Hafenanlage und ein mit viel Liebe zum Detail zu bestaunender Bahnhof.
Genießt die folgenden eindrucksvollen Fotos und Videos.
Der Besuch hat sich gelohnt, auf jeden Fall.

Zurück zum Dorfplatz, dort wurden wir von denen erwartet, die nicht mit ins Museum konnten oder wollten.
In einem Café haben wir uns noch Gelati, Kuchen und Cappuccino gegönnt.

Nach einem wettermäßig doch noch schönen Samstag, mit vielen neuen und interessanten Eindrücken und dem Gefühl, nette Gespräche geführt zu haben, trennten wir uns mit der Vorfreude auf das vielleicht nächste Get-together. Danke, dass ihr dabei wart.

Ciao, euer Jochen

Text Jochen
Fotos/Videos Doreen – Flo – Armin – Rudi und Jochen

Wer etwas schreiben möchte, gern im Gästebuch. Freue mich über jeden Kommentar……..
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